Kommentar zur Taskforce Zukunft Profifußball
Ein Anfang, mehr aber auch nicht

Die Handlungsempfehlungen der Taskforce kommen etwas theoretisch daher. Anders war das aber auch nicht zu erwarten. Den praktischen Teil müssen jetzt die 36 Profiklubs erledigen. Und sie tun gut daran, diese Aufgabe ernst zu nehmen.

Donnerstag, 04.02.2021, 14:26 Uhr aktualisiert: 04.02.2021, 14:28 Uhr
DFL-Geschäftsführer Christian Seifert Foto: Arne Dedert/dpa

Zu offensichtlich ist der Imageverlust der Sportart Nummer eins in Deutschland. Die Pandemie hat im letzten Jahr noch zu einer deutlichen Verstärkung der ablehnenden Tendenzen geführt.

Und wenn jetzt sogar Christian Seifert, Boss der Deutschen Fußball-Liga, befreit von Amtszwängen eine Gehaltsobergrenze ins Spiel bringt, weiß man: Es wird Zeit zu handeln. Eine Salary Cap, wie in der National Football League, würde bezahlte Fußballer auch nicht in die Armut treiben. Und wenn man sich auf so etwas in den USA einigen kann...

Wie pervers die Auswüchse teilweise sind, kann man am Fall Lionel Messi sehen. Der soll in vier Jahren beim FC Barcelona über 500 Millionen Euro verdienen. Der Klub hat über eine Milliarde Schulden.

So weit ist es in Deutschland nicht. So weit sollte es auch nicht kommen.

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