Kommentar zum Impfgipfel
Versprechen einhalten

Miteinander statt übereinander reden – der Impfgipfel, bei dem Vertreter der Pharmaindustrie mit der Politik gemeinsam Chancen und Möglichkeiten der Steigerung der Impfstoffproduktion erläuterten, war überfällig.

Montag, 01.02.2021, 23:00 Uhr
Bis Ende des dritten Quartals, sagt die Kanzlerin, sollen alle Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit erhalten, sich impfen zu lassen. Foto: Christian Charisius/dpa

Nur wenn es gelingt, zukünftig an einem Strang zu ziehen und die Stärken von Wirtschaft und Politik zu verzahnen, kann das bestmögliche Ergebnis für die gesamte Bevölkerung erreicht werden. Der öffentlich ausgetragene Kleinkrieg der vergangenen Tage hat allen Parteien geschadet. Nun gilt es, nach vorne zu schauen.

Wunder waren von dem Gipfel ohnehin nicht zu erwarten. Eine Impfstoffproduktion lässt sich nicht von heute auf morgen beliebig steigern. Die Zusage, dass mittelfristig deutlich mehr Dosen zur Verfügung stehen sollen, ist aber ein gutes Signal. Nun gilt es, alle Kraft darauf zu lenken, Produktionsstätten schnellstmöglich umzubauen und Genehmigungen zu beschleunigen, um dieses Versprechen auch einhalten zu können.

Bis dahin heißt es, den Mangel bestmöglich zu verwalten. Dazu gehören Transparenz zu Liefermengen und ein Nachjustieren bei der bislang chaotisch verlaufenden Terminvergabe für die Impfzentren.

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