Kommentar zur US-Präsidentschaftswahl
Der mutmaßliche Sieger

Es wird noch einige Zeit dauern, bis der nächste US-Präsident juristisch fest im Sattel sitzt. Die Gerichte werden sich mit den Einwänden des Trump-Lagers befassen und Recht sprechen müssen.

Donnerstag, 05.11.2020, 20:36 Uhr aktualisiert: 05.11.2020, 20:38 Uhr
Joe Biden, Präsidentschaftskandidat der Demokraten, hält in Wilmington eine Rede. Foto: Carolyn Kaster/AP/dpa

Bis dahin ist Joe Biden, auch wenn er eine Mehrheit der Wahlmänner auf sich vereinen kann, nur der mutmaßliche Sieger einer in vielerlei Hinsicht bemerkenswerten Präsidentschaftswahl.

Sollte es der Mann, der in 14 Tagen 78 Jahre alt wird, ins Weiße Haus schaffen, und derzeit spricht mehr dafür als dagegen, dann werden sich gewiss Umgang und Ton ändern. Aber Biden wird das, womit Trump bislang aus US-Sicht politisch erfolgreich gewesen ist, ganz sicher nicht so einfach über den Haufen werfen.

Auch Biden wird die Europäer im Allgemeinen und Deutschland im Besonderen an die militärischen Pflichten in der Sicherheitspolitik erinnern – und mehr finanzielles Engagement in der Nato einfordern.

Gleiches gilt für China. Denn es ist nicht anzunehmen, dass Biden dem immer weiter wachsenden Einfluss dieser gar nicht mehr so neuen Weltmacht bloß zusähe.

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