Kommentar zum Schulstart während Corona
Eher hitzefrei als Maskenpflicht

Man muss kein Prophet sein, der Blick auf die angekündigten Temperaturen der nächsten Tage genügt. Für Mittwoch, wenn die Schule wieder beginnt, sind in NRW flächendeckend mehr als 30 Grad angesagt. Gleiches gilt für Donnerstag. Die Vorstellung, dass zehnjährige Fünftklässler an ihrem ersten Tag an den weiterführenden Schulen und bis zum 31. August auch in den Klassenräumen Schutzmasken tragen sollen, ist bei diesem Sommerwetter völlig abwegig.

Montag, 10.08.2020, 03:00 Uhr aktualisiert: 10.08.2020, 05:03 Uhr
Symbolbild. Foto: dpa

Das wäre unter den aktuellen Bedingungen nur in klimatisierten Räumen möglich. Und welche Schule hat die schon? Dass Kinder unter der Maske nicht gut atmen können, dürfte klar sein. Und keine Lehrerin und kein Lehrer werden es zulassen, dass ein Kind im Unterricht vom Stuhl kippt.

Die NRW-Landesregierung und Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) haben sich selbst in diese blöde Lage gebracht – und den von den Grünen dominierten Lehrerverbänden eine Steilvorlage geliefert für ihre Kampagne gegen die Rückkehr zum Regelunterricht.

Auch wenn Virologen sich klar für das Tragen von Masken im Unterricht aussprechen: Das ist bei 33 Grad lebensfremd und schädlich.

Kommentare

Wiebke  wrote: 10.08.2020 09:40
Es wird sich zeigen, ....
Es wird sich wohl in den nächsten Tagen zeigen, wie die Kinder und Jugendlichen damit zurecht kommen.
Natürlich ist das eine ganz schwierige Situation.
Masken in temperarierten Operationssälen zu tragen, empfindet man sicherlich anders, als in der Schule.
Ich persönlich habe auch als Erwachsene tatsächlich bereits anch kurzer Zeit meine Problemchen, und das gerade einmal beim Einkaufen und Co- nicht bei der täglichen Arbeit.
Ich hoffe, es wird immer wieder nachjustiert, damit es den Betroffenen so erträglich wie möglich gemacht wird.
Eventuell gibt es auch gute Alternativen .
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