Kommentar zum Shutdown wegen des Coronavirus Möglich machen, was möglich ist

Und vor allem Gesundheit... Von einem gewissen Alter an gibt es an Geburtstagen kaum einen Glückwunsch, der nicht mit diesem Zusatz endet. In der Corona-Krise ist er aktueller denn je.

Von Bernhard Hertlein
Geschlossen sind derzeit nicht nur dieses Kaufhaus in Dortmund, sondern vor allem viele Fachgeschäfte.
Geschlossen sind derzeit nicht nur dieses Kaufhaus in Dortmund, sondern vor allem viele Fachgeschäfte. Foto: dpa

Und trotzdem: So wenig, wie man es als Geburtstagsgast in der Regel einzig bei dem Wunsch für eine gute Gesundheit belässt, so wenig dürfen Politik und Gesellschaft jetzt außer Acht lassen, dass es für die Allermeisten ein Leben nach der Corona-Krise geben wird. Und auch wenn manche von einer ganz neuen Gesellschaft träumen: Ein Schlaraffenland, in dem alle satt werden, eine Wohnung haben und wieder Partys feiern, ohne dass auch gearbeitet wird: Das wird es nicht geben. Es muss auch nach Corona eine Wirtschaft geben – Unternehmen , die Arbeit organisieren und Jobs bereitstellen.

Damit das funktioniert, dürfen jetzt nicht alle Strukturen zerschlagen werden. Unternehmer brauchen nicht nur billige oder sogar kostenlose Kredite, sondern auch Perspektiven. Was zum Gesundheitserhalt geschlossen werden muss, ist auch weiterhin zu schließen. Aber mehr nicht. Das, was – selbstverständlich unter den veränderten Bedingungen – wieder anlaufen kann, muss anlaufen, und zwar so bald wie möglich.

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Was möglich ist

In diesen Tagen vernimmt man immer mehr, dass nichts mehr so sein wird, wie es einmal war. Und zwar dadurch, dass Politiker durch die Suspendierung der Demokratie mit Notstandgesetzen den sozialen Alltag bestimmen. Was aus Berlin zur Zeit kommt, nenne ich "Gnadenakte", um mit Hilfe von zeitweilig gewährten "Sozialleistungen" das öffentliche Leben ruhigzustellen. Und trotzdem sehe ich darin eine Chance. Das öffentliche und soziale Leben wird nach langen gesellschaftlichen Prozessen in eine allgemeine soziale Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit einmünden. Es werden Kräfte wirksam werden, die den Panzer des Egozentrismus aufbrechen und einem recht verstandenen Altruismus Platz machen werden. Was aber auf keinen Fall passieren darf ist, dass Terror und Gewalt und extremste politische Spannungen das öffentliche Leben prägen. Die Demokratie darf nicht der Diktatur weichen. Als Fernziel muss es den Menschen gelingen, den Staat und die Politik überflüssig zu machen. Merke: Die heute noch üblichen "Staatsideen" können soweit gereinigt werden, dass sie sich zu einer weltweiten Brüderlichkeit transformieren. Die ist nur möglich, wenn wir die gewaltigen seelischen und geistigen Reinigungsprozesse überzeugt durchlaufen und uns der der wahren kosmisch-göttlich Identität nicht verschliessen.

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