Kommentar zur Trennung des DHB von Christian Prokop
Wertlose Jobgarantie

Wenn Sportfunktionäre von Jobgarantien reden, hat das oft denselben Wert wie Monopoly-Geld – wenn überhaupt.

Donnerstag, 06.02.2020, 19:05 Uhr aktualisiert: 07.02.2020, 13:18 Uhr
Christian Prokop Foto: Robert Michael/dpa

So sprach der DHB Christian Prokop noch am 21. Januar während der EM vollumfänglich das Vertrauen aus. Was so klang: „Wir werden natürlich mit Christian in Richtung Olympia gehen.“ Oder so: „Wir sind überzeugt davon, mit Christian einen hervorragenden Weg eingeschlagen zu haben.“

Etwas mehr als zwei Wochen später hat sich das erledigt. Dabei überrascht weniger das Aus für Prokop – die Chemie zwischen Trainer und Team soll nie so recht gepasst haben –, als die so schnell verworfene Jobgarantie. Kein gutes Bild hat der DHB damit abgegeben. Immerhin: Mit Gislason könnte der Verband nun den Richtigen gefunden haben.

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