Kommentar zur Digitalen Arztpraxis
Endlich Vollgas

Ähnlich wie der Bildungssektor hängt das Gesundheitswesen in Sachen Digitalisierung im internationalen Vergleich hinterher. Gut, dass Minister Jens Spahn seit seinem Amtsantritt trotz ärztlicher Bedenken auf das Gaspedal tritt.

Dienstag, 07.01.2020, 20:00 Uhr
Symbolbild. Foto: dpa

Die Vorteile für Patienten wie Mediziner sind nicht wegzudiskutieren. So können Videosprechstunden Ärzten den einen oder anderen Hausbesuch genauso ersparen, wie akut erkrankten Patienten den beschwerlichen Weg zur Arztpraxis. Durch eine Online- Terminvergabe hängen Patienten nicht mehr stundenlang in Warteschleifen und das dauerhafte Telefongeklingel im Empfangsbereich der Praxis dürfte abnehmen.

Vor dem Start der elektronischen Patientenakte sollte nun das Hauptaugenmerk darauf liegen, alle Sicherheitslücken zuverlässig zu schließen. Ein Missbrauch von Patientendaten würde die erzielten Fortschritte in Gefahr bringen und kritische Stimmen wieder lauter werden lassen. Können die Sicherheitsbedenken ausgeräumt werden, ist die digitale Krankenakte eine große Erleichterung in der Kommunikation zwischen Patienten, Ärzten, Apothekern und Arbeitgebern. Medikationspläne, Überweisungen, Krankmeldungen und vieles mehr müssen dann nicht mehr ausgedruckt, sondern können einfach online abgerufen werden.

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