Kommentar zur IHK Ostwestfalen
Zeit für eine Chefin

Wie sich die Dinge ändern! Als Thomas Niehoff vor gut 18 Jahren die Hauptgeschäftsführung der Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen übernommen hat, war diese in keiner guten Verfassung. Unstimmigkeiten zwischen dem Vorgänger Klaus-Peter Abt und der ehrenamtlichen Führung der IHK hatten sich zu einem handfesten Streit ausgeweitet, der einige Monate lang großes Gesprächsthema in der ostwestfälischen Wirtschaft gewesen ist.

Montag, 02.12.2019, 20:06 Uhr aktualisiert: 02.12.2019, 20:10 Uhr
Die neue IHK-Hauptgeschäftsführerin Petra Pigerl-Radke. Foto: Bernhard Pierel

Doch mit seiner zurückhaltenden Art brachte Niehoff schnell Ruhe ins Geschäft. Die meisten Ostwestfalen mögen keine Selbstdarsteller. Das gilt erst recht für die ostwestfälische Wirtschaft, die von erfolgreichen Familienunternehmern geprägt ist. Die vom Niederrhein kommende Nachfolgerin Petra Pigerl-Radtke ist, nach allem, was man hört und liest, aus dem gleichen Holz wie Niehoff geschnitzt.

Für die neue Chefin spricht, dass sich die Dinge auch in anderer Hinsicht geändert haben. Frauen in hohen Ämtern sind zwar nicht die Regel. Aber es werden immer mehr. Jetzt sogar bei der IHK Ostwestfalen: Dort ist nach 13 Männern die Zeit für eine Hauptgeschäftsführerin einfach reif.

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