Meinung
Nicht in Panik verfallen

Keine Frage, die Lage ist ernst. Die ostwestfälische Industrie kann sich nicht abkoppeln vom globalen Negativtrend. Aber Panikmache ist fehl am Platz. Zumindest noch. Denn bislang ist die Eintrübung überschaubar und vor allem dem schlechten Gefühl geschuldet – auch wenn die ersten harten Daten den Pessimismus stützen.

Donnerstag, 05.09.2019, 21:12 Uhr aktualisiert: 05.09.2019, 21:20 Uhr
Symbolbild. Foto: dpa

Doch bei alledem darf nicht ausgeblendet werden, dass sich die deutsche Wirtschaft und ganz besonders auch die ostwestfälische Industrie nach einem zehn Jahre währenden Aufschwung auf extrem hohem Niveau bewegt. Einem Höhepunkt, an dem die Luft immer dünner wird und Rücksetzer nicht ungewöhnlich sind.

Sorgen kann eher die Gemengelage der Risikofaktoren bereiten. Was, wenn Trump erst so richtig in den Handelskrieg mit der EU einsteigt? Welche Konsequenzen hat ein Brexit, wenn er wirklich kommt? Und wie meistert die deutsche Autoindustrie als Schlüsselbranche den Umbruch? Es gibt Unsicherheiten – aber die deutsche und die ostwestfälische Wirtschaft haben schon in der letzten großen Krise Stärke bewiesen.

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