Meinung
Risiken minimieren

(WB). Wenn es um die Gesundheit geht, gibt es keine Kompromisse. Unnötige Gefahren sind konsequent auszuschließen. Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Das gilt auch im Fall von ­Titandioxid. Gerade auch als Zusatzstoff in Lebensmitteln. Grundsätzlich aber gilt erst einmal, dass der Weißmacher gesetzlich zugelassen ist und es keine schwerwiegenden Verdachtsmomente gibt, dass akute Krebsgefahr von ihm ausgeht.

Mittwoch, 04.09.2019, 20:58 Uhr aktualisiert: 04.09.2019, 21:00 Uhr
Der weiße Farbstoff ­Titandioxid ist Bestandteil vieler Süßwaren. Dr. Oetker setzt den auch als E171 deklarierten Zusatzstoff vor allem in Backdekor-Produkten ein – aber auch in einer Backmischung. Es ist umstritten, ob der Farbstoff Krebs auslösen kann. Foto: Henning Kaiser/dpa

Trotzdem ist es richtig und wichtig, dass Organisationen wie Foodwatch auf Bedenken und Unsicherheiten hinweisen und Zutaten in Frage stellen, die jahre- und jahrzehntelang nur allzu selbstverständlich sind. Aufklärung ja – Panikmache und voreiliges Verteufeln aber ist fehl am Platz. Denn auch an Titandioxid hängen Unternehmen und Arbeitsplätze.

Es ist am Ende auch im Interesse der Firmen, mögliche Gefahren zu minimieren und Produkte stetig im Verbrauchersinne zu optimieren. Ganz besonders ein Markenhersteller wie Dr. Oetker weiß nur zu gut um seine Verantwortung gegenüber den Kunden und auch seiner eigenen Reputation.

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