Kommentar zur erschossenen Wisentkuh
Ja, es musste sein

Häufig gibt es schöne Nachrichten und Bilder aus dem Bielefelder Heimattierpark Olderdissen, einem beliebten Ausflugsziel der Region. Wenn es zum Beispiel Nachwuchs bei den Tieren gibt oder die Gehege weiter verbessert werden.

Donnerstag, 02.05.2019, 21:30 Uhr
Wisentkuh Holle musste erschossen werden. Foto: Tierpark Olderdissen

Zu einem Zoo gehört jedoch auch, dass dort Tiere sterben – und manchmal auch getötet werden müssen. Dass dies an einem Feiertag, an dem der Tierpark gut besucht ist, durch den Schuss aus einem Jagdgewehr geschieht, scheint zunächst drastisch zu sein. Die Maxime muss jedoch immer das Tierwohl sein. Wi­sentkuh Holle noch länger leiden zu lassen, habe er nicht verantworten können, sagt Herbert Linnemann. Und wer den Tierpark-Leiter kennt, weiß, dass dieser eine solche Entscheidung nicht leichtfertig trifft. Und angesichts der Umstände sind er und seine Mitarbeiter umsichtig vorgegangen, indem sie die Besucher zuvor informierten und ihnen die Gelegenheit gaben, das Geschehen zu verstehen und nicht miterleben zu müssen.

Musste das sein?, fragen vielleicht dennoch manche. Ja, musste es. Die Kugel beendete die Qualen des Tieres, das sonst womöglich langwierig und elendig verendet wäre.

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