Kommentar zur Neuausrichtung bei VW Erkennbare Erfolge

Noch hat Volkswagen mit den Folgen des Diesel-Skandals zu kämpfen. Während in den USA größtenteils Einigung über Entschädigungszahlungen und Strafen erzielt werden konnte, ist in Europa noch längst nicht klar, wie die Gerichte letztendlich bei den anhängigen Klagen entscheiden.

Von Wolfgang Schäffer
Ein Elextroauto von VW wird geladen.
Ein Elextroauto von VW wird geladen. Foto: dpa

Doch VW-Markenvorstand Herbert Diess ist zuversichtlich. Weniger als ein Prozent der Kunden sei unzufrieden mit den Maßnahmen zur Umrüstung der betroffenen Motoren. Optimistisch kann Diess zudem nicht nur aufgrund eines starken ersten Quartals sein. Auch die strategische Neuausrichtung nimmt konkrete Formen an. Die Elektromobilität wird erkennbar auf den Weg gebracht, die Produktivitätssteigerung von 7,5 Prozent für 2017 scheint realistisch, 7000 von 9200 infrage kommenden Mitarbeitern haben zugestimmt, bis 2020 in Altersteilzeit zu wechseln, die Zahl der Leiharbeiter soll dann gegen Null tendieren.

Das alles, so das Ziel, wird die operative Rendite auf mindestens vier Prozent erhöhen, 2025 sollen es sechs Prozent sein. 2016 waren es aufgrund des Dieselskandals 1,8 Prozent – beim Blick in die Zukunft ist also Licht zu sehen.

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