Kommentar zur Weihnachtsspendenaktion Bitte helfen Sie mit!

Es ist nicht leicht, die Geschichten zu lesen – aber es ist gut, dass sie aufgeschrieben werden. Schicksale, die jedem nahe gehen müssen, der ein Herz im Leib hat. Vergangene Woche die neunjährige Meret, nun Miriam, die nur zwölf Jahre alt wurde. Ein Kinderleben, das viel zu früh endete. Und damit verbunden ein Familienleben, das allen alles abverlangt. Alles und manchmal auch noch mehr.

Von Ulrich Windolph
Auf dem Foto sehen Sie Florian. Er ist eines von mindestens 20.000 Kindern in Deutschland, die eine tödlichen Krankheit haben.
Auf dem Foto sehen Sie Florian. Er ist eines von mindestens 20.000 Kindern in Deutschland, die eine tödlichen Krankheit haben. Foto: WB

Unser Chefreporter Christian Althoff nimmt Sie, liebe Leserinnen und Leser, im Rahmen der WESTFALEN-BLATT-Weihnachtsspendenaktion mit in das Leben von Familien, die es wahrlich nicht leicht haben. Familien mit schwerstkranken Kindern. Er beschreibt, was er erlebt und lässt die Familien erzählen, was ihnen wichtig ist.

Mit jeder Zeile, die man liest, wächst der Respekt vor der Kraft, mit der die Betroffenen ihren schweren Weg gehen. Plötzlich wird manch eigene Sorge klein, und mancher Ärger verraucht, der einem eben noch unüberwindbar schien. Ja, das Leben ist kostbar und die Gesundheit unbezahlbar – aber wie oft vergessen wir das im hektischen Alltag? Erst recht jetzt wieder in der Vorweihnachtszeit, in der doch noch so vieles erledigt werden muss.

Da ist es gut, einen Moment innezuhalten. Sich zu besinnen und sich einzulassen auf das, was um uns herum geschieht. In der weiten Welt, aber auch in unserer Nähe – direkt vor unserer Haustür sozusagen.

Es ist gewiss nicht neu, aber doch immer wieder aufs Neue faszinierend zu sehen, was ehrenamtliches Engagement  bewirken kann. Welche Kraft, von ihm ausgeht und wie segensreich schon kleinste Hilfen sein können. Der Spaziergang oder die Vorlesestunde mit dem schwerstkranken Kind – womöglich  auch nur eine Stunde der stillen Wache am Bett.

42 Frauen und vier Männer engagieren sich ehrenamtlich im Kinder- und Jugendhospizdienst Paderborn-Höxter, der zum Deutschen Kinderhospizdienst gehört. 46 Menschen im Alter zwischen 26 und 77 Jahren. »Es sind Handwerker darunter, eine Ärztin, aber auch Menschen aus Pflegeberufen. Viele Ehrenamtliche hatten vorher noch keinen Kontakt zu behinderten Menschen«, sagt Mitarbeiterin Odilia Wagner.

Manche würden helfen, weil sie selbst eine schwere Krankheit überwunden haben, andere weil sie einfach dankbar sind, dass es ihnen und ihren Familien gut geht. Aber alle leisten einen wundervollen Beitrag. Es ist eine Arbeit, die unsere Unterstützung verdient. Bitte helfen Sie mit, dem Kinder- und Jugendhospizdienst Paderborn-Höxter zu helfen. Wir freuen uns über jeden Euro, den Sie übrig haben. Und wir sind überzeugt: Das Geld ist gut angelegt. Schon jetzt sagt das WESTFALEN-BLATT allen Spendern ein ganz herzliches Dankeschön!
Mit den besten Wünschen für einen schönen ersten Advent,

Ulrich Windolph

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