Basketball-EM Doppelt bitteres Aus

Von Friedrich-Wilhelm Kröger

Der bittere Abgang: »Du darfst nicht drei knappe Spiele verlieren, das ist halt doof«, sagte Dirk Nowitzki nach dem Spiel.
Der bittere Abgang: »Du darfst nicht drei knappe Spiele verlieren, das ist halt doof«, sagte Dirk Nowitzki nach dem Spiel. Foto: dpa

Eine  harte Gruppe, unsägliche Spielverläufe, Taktik-Knatsch nach dem Verlängerungs-K.o. gegen Italien, Verdruss über die verletzungsbedingte Turnierabsage des Bambergers Daniel Theiss, der für seinen Klub aber schon wieder Körbe wirft, kurzfristiger Ausfall des wertvollen Centers Maik Zirbes nach ohnehin schon jeder Menge Ausfälle – die Themenliste rund um das frühe EM-Aus des deutschen Teams ist lang.

Schröder mit zu viel Kopf-durch-die-Wand-Aktionen

Noch nicht einmal berücksichtigt sind dabei die Rollen von Dennis Schröder und Dirk Nowitzki. Das 21 Jahre junge Talent und der 37-jährige Altstar fanden auf dem Court nicht optimal zueinander. Während Schröder bei aller Gabe, die ihm gegeben ist, sich noch zu häufig mit Kopf-durch-die-Wand-Aktionen verzettelt, war der Senior nie gut genug eingebunden und sicher auch nicht eben von Wurfglück gesegnet. Er hat sich gequält, er hat es versucht, es kam zu wenig dabei herum.

Fast folgerichtig kann es dann nur ein bitteres Ende nehmen, am Donnerstag zu besichtigen beim schmerzlichen Schlussakt gegen Spanien. Bei allen Problemen, die die Mannschaft begleiteten,  war ein Weiterkommen möglich. Das macht das Ausscheiden doppelt bitter.

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