Ostwestfalen-Lippe: Schreiben der Landräte und Bielefelds Oberbürgermeister an NRW-Innenminister OWL-Politiker: Paderborner Flughafen für Abschiebungen nutzen

Büren (WB). Die Landräte aus Ostwestfalen-Lippe sowie Bielefelds Oberbürgermeister haben der NRW-Landesregierung vorgeschlagen, den Flughafen Paderborn-Lippstadt für Abschiebungen zu nutzen.

Symbolbild.
Symbolbild. Foto: dpa

In Büren-Stöckerbusch (Kreis Paderborn) befindet sich die landesweit einzige Unterbringungseinrichtung für Ausreisepflichtige, die im Juni noch einmal auf 140 Plätze aufgestockt wurde.

»Wir haben einen gut ausgebauten Flughafen gleich nebenan. Was liegt da näher, als ihn für Rückführungen zu benutzen«, sagt der Sprecher für die Landräte in OWL, Paderborns Landrat Manfred Müller. Die Zahl der freiwilligen Ausreisen würde in Zukunft stark rückläufig sein, die personal-intensiven Abschiebungen hingegen würden zunehmen. Insofern dränge es sich geradezu auf, zur Vermeidung zeitintensiver Rückführungen über Frankfurt und Düsseldorf den ostwestfälischen Flughafen einzusetzen. Auch die häufig kritisierten Abholungen in den Nachtstunden würden wegen der räumlichen Nähe entfallen.

Mehr lesen Sie am Freitag, 14. Juli, im WESTFALEN-BLATT.

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.