Deutschlands große Herausforderung Helfen ist ein Gebot der Menschlichkeit

Die Titelseite des WESTFALEN-BLATTES sieht an diesem Samstag anders aus als gewohnt – aus gutem und zugleich schlechtem Grund.

Von André Best

Millionen Menschen sind weltweit auf der Flucht vor Krieg, Hunger, Gewalt und Verfolgung. Nicht überall sind sie willkommen. Doch diesen Menschen zu helfen, die fast nichts mehr haben, ist nach unserer Überzeugung ein Gebot der Menschlichkeit. Deshalb widmet die WESTFALEN-BLATT-Redaktion dem derzeit wichtigsten Thema in Deutschland die Titelseite . Wir beziehen damit klar Stellung und lehnen ausdrücklich jede Form von Ausländerfeindlichkeit, Hetze und Hass strikt ab – auch im Internet.

Unser Titelbild zum Start der Themenwoche.

Themenwoche im WESTFALEN-BLATT

Mit der Samstagausgabe beginnt eine Themenwoche, die sich schwerpunktmäßig mit den Menschen befasst, die auf ein sicheres Leben an einem sicheren Ort hoffen. Wir stellen Menschen aus Ostwestfalen vor, die den Flüchtlingen helfen, fragen Experten nach Lösungen und beleuchten die Situation in einer Erstaufnahmeeinrichtung. Fotoseiten, Interviews und Reportagen, dazu viel Service und Hintergrundinformationen sind geplant.

Wenn Sie Fragen und Anregungen haben, können Sie sich gerne mit uns unter der E-Mail-Adresse aktion@westfalen-blatt.de in Verbindung setzen.

Lesen Sie schon in der Samstagausgabe dieser Zeitung ein Interview, einen Hintergrund und einen Leitartikel, der auch online verfügbar ist .

Hier finden Sie eine Übersicht , wo in Ostwestfalen-Lippe Sie helfen könne.

Hier können Sie die Geschichte unseres Titelfotos zur Themenwoche »Flüchtlinge« nachlesen.

Kommentare

Die heilige Familie

Überrascht nahm ich am Samstag die ganzseitige Titelseite des Westfalenblatts zur Kenntnis.
So etwas gab es in früheren Zeiten zur Weihnachtsausgabe mit gotischen Bildern der heiligen Familie.
Heute reduziert es sich auf Maria mit Kind. Doch die Assoziation bleibt. Wir warten auf die Bescherung.
Um bei der heiligen Familie zu bleiben, sie kehrte nach der Flucht nach Ägypten wieder ins heilige Land zurück.
Die heutigen Flüchtlinge sind gekommen um größtenteils zu bleiben.
In diesem Jahr werden uns circa 1 Million Fachkräfte, für unsere alternde Gesellschaft notwendige junge Menschen etc. bereichern. Im nächsten Jahr wohl wieder eine Million und so weiter.
Soziale Besitzstände werden infrage gestellt. Unterschwellige vorhandene ethnische und interreligiöse Konflikte werden aufbrechen.
Hat das Redaktionsteam um Herrn Best schon Lösungsmöglichkeiten parat?
Über die Vorschläge des Redaktionsteams während der Themenwoche würde ich mich sehr freuen

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