Oelde
Greffener Schützen feiern 175-Jähriges

Greffen (gl) - Der 951 Mitglieder starke Schützen- und Heimatverein Greffen feiert sein  175-jähriges Bestehen im Rahmen des Schützenfests am Pfingstwochenende vom 29. Mai bis 1. Juni. Der Jubiläumstag werde der Sonntag sein, teilte der Vorstand während der Generalversammlung im Hotel Zur Brücke mit.

Montag, 02.03.2020, 13:01 Uhr

Wie Präsident André Lanwehr ankündigte, werden dazu etwa 30 benachbarte und befreundete Vereine mit rund 1000 Schützen und Musikern erwartet. Nach dem großen Festumzug durch den Ortsteil werde es im Festzelt einen Jubiläumsempfang geben.  Wie genau der aussehe, stehe noch nicht fest, so Lanwehr.

Bei den Vorstandswahlen trat Vizepräsident Franz Meier zu Greffen nach 22 Jahren im Amt und nach insgesamt 26 Jahren Vorstandsmitarbeit nicht mehr an. An seine Stelle trat Jörg Rempe. Der bisherige Kassierer, der seit 1997 im Vorstand tätig ist und Wunschkandidat der Verantwortlichen war, wurde einstimmig von der Versammlung gewählt. Mike Nünning ist neuer Kassierer. Der Feldwebel der zweiten Kompanie ist seit dem Jahr 2016 im Vereinsvorstand. Darüber hinaus wählte die Versammlung Ralf Lüffe, der Werner Linnemann als erster Beisitzer ablöst, sowie Ludger Martinmaas, der als zweiter Kassierer an die Stelle von Robert Theis tritt.

Mit den drei ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedern sowie mit dem Leutnant der ersten Kompanie Ingo Gausmann, der elf Jahre im Vorstand mitwirkte, verabschiedete André Lanwehr insgesamt 99 Jahre ehrenamtliche Vorstandsmitarbeit. „Heute möchte ich schweren Herzens vier verdienten, langjährigen Vorstandsmitgliedern Tschüss sagen“, sagte der Präsident.

In seinem Jahresbericht fand Rainer Kuhlmann auch ein Wort zum Ehrenmal und zum Supermarkt. Der Vorstand sei sich schnell einig gewesen, „dass wir der weiteren Entwicklung des Supermarkts auf keinen Fall im Weg stehen wollten, andererseits aber unbedingt das Ehrenmal in seiner bekannten Form erhalten wollten“. Aufkommenden Diskussionen und Überlegungen einer Umsetzung und Neugestaltung habe der Verein nicht zulassen können und wollen. „Für uns stand unverrückbar fest: Das Ehrenmal bleibt an Ort und Stelle. Und es bleibt so, wie es ist und wie wir es kennen und schätzen“, betonte Kuhlmann.

46 Schützen wurden geehrt. Wer? Das lesen Sie in der Montagsausgabe der „Glocke“.

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