SC Paderborn gastiert am Freitag bei Eintracht Braunschweig
Correia fällt aus

Paderborn -

Die Heimniederlagen gegen den 1. FC Nürnberg (0:2) und den SV Darmstadt 98 (2:3) gehörten zweifellos zu den unnötigsten Punktverlusten des SC Paderborn in der laufenden Zweitliga-Saison. Auch wenn es im Vergleich zu den beiden genannten Partien immerhin einen Punkt gab, zählt das 2:2 daheim gegen Braunschweig ebenfalls in diese Kategorie.

Mittwoch, 14.04.2021, 11:05 Uhr aktualisiert: 14.04.2021, 11:08 Uhr
Muskelfaserriss: Der Ex-Braunschweiger Marcel Correia fehlt dem SC Paderborn nicht nur am Freitag im Gastspiel bei der Eintracht.

Früh führten die Gastgeber am 16. Dezember mit 2:0, am Ende konnten sie in Unterzahl (Gelb-Rote Karte für Christopher Antwi-Adjei) froh sein, das Unentschieden geholt zu haben. „Der Ausgleich war am Ende verdient, wir sind damals nicht an unsere Leistungsgrenze gekommen“, erinnert sich SCP-Trainer Steffen Baumgart vor dem Rückspiel am Freitag (18.30 Uhr, Sky).

Den Treffer zum Endstand am 12. Spieltag erzielte übrigens der Ex-Paderborner Nick Proschwitz, 2016 aufgrund der sogenannten „Penis-Affäre“ beim SCP suspendiert und über Belgien, die Niederlande und den SV Meepen im Sommer 2019 in Braunschweig gelandet. Für Proschwitz gibt es wie für seinen Mannschaftskollegen Dominik Wydra ein Wiedersehen mit dem Ex-Verein, für Paderborns Marcel Correia, von 2011 bis 2017 für die Eintracht am Ball, fällt das aus. Der Portugiese fehlt aufgrund eines Muskelfaserrisses, den er sich am vergangenen Samstag beim 3:0 gegen den VfL Bochum zugezogen hatte. Seinen Platz im Kader wird voraussichtlich Uwe Hünemeier einnehmen, der nach überstandener Wadenverletzung zurückkehren könnte. Ein kleines Fragezeichen steht auch noch hinter Kai Pröger, der am Dienstag nicht trainieren konnte. „Es ist nicht dramatisch, aber es ging ihm nicht so gut“, sagte Baumgart, der in Sachen Aufstellung nicht viel verriet: „Wir spielen mit einer Viererkette, davor sind wir flexibel und haben viele Möglichkeiten.“

 

Kapitän Schonlau wieder an Bord

Personell und vom System her. Möglich scheint, dass Rechtsaußen Chris Führich in die Startelf zurückkehrt, obwohl die Offensivleistung gegen Bochum klasse war. Sicher ist, dass Kapitän Sebastian Schonlau nach abgelaufener Sperre wieder seinen angestammten Platz in der Innenverteidigung einnimmt. An seiner Seite wird Aristote Nkaka stehen, auch wenn Hünemeier fit werden sollte. „Uwe hat drei Wochen nicht trainiert und Ari es gegen Bochum sehr gut gemacht. Es gibt für mich keine Veranlassung, etwas zu ändern“, begründete Baumgart, der nicht erst seit dem jüngsten 4:0-Sieg der Eintracht in Osnabrück großen Respekt vor dem akut abstiegsbedrohten Gegner hat: „Braunschweig hat sich stabilisiert, bekommt wenig Gegentore und ist offensiv gefährlich. Sie sind auf einem guten Weg.“

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