SC Paderborn 07 verdient sich ein spätes 2:2 gegen den 1. FC Heidenheim
Doppelpacker Srbeny rettet einen Punkt

Paderborn (WB) -

Die kleine Heimserie des SC Paderborn hält. Der Fußball-Zweitligist erkämpfte sich am Abend ein 2:2 (1:1) gegen den 1. FC Heidenheim. Beide SCP-Treffer erzielte Dennis Srbeny jeweils in der Nachspielzeit von Durchgang eins und zwei. Ein versöhnlicher Abschluss in der 200. Zweitligapartie des SCP.

Dienstag, 23.02.2021, 20:36 Uhr aktualisiert: 24.02.2021, 06:36 Uhr
Paderborns Dennis Srbeny trifft im Heimspiel gegen Heidenheim erst per Elfmeter zum 1:1 und in der Nachspielzeit auch zum 2:2. Foto: Wilfried Hiegemann

Schlagzeilen schreibt im Moment dennoch ein ganz anderer: Steffen Baumgart. Der Pay-TV-Sender Sky verbreitete am Dienstagabend die Nachricht, der Schalke-Aufsichtsrat um Chef Dr. Jens Buchta habe sich in einer Sondersitzung für Baumgart als Trainer in der kommenden Saison entschieden.

„Das ist ein branchenüblicher Reflex, wenn woanders gut gearbeitet wird“, kommentierte Manager Fabian Wohlgemuth diese Meldung sehr gelassen. Ihm würden nicht die Knie schlottern, er habe auch keine schlaflosen Nächte, wolle vielmehr an seinem Fahrplan festhalten und im März die Gespräche aufnehmen: „Steffen ist hier zu einer absoluten Identifikationsfigur geworden und das Gesicht des Vereins.“

20. Spieltag: SC Paderborn 07 - 1. FC Heidenheim 2:2

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  • Maximilian Thalhammer und li. Marc Schnatterer - SC Paderborn vs. Heidenheim - Saison 2020/2021 - Foto: Wilfried Hiegemann

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  • Steffen Baumgart - SC Paderborn vs. Heidenheim - Saison 2020/2021 - Foto: Wilfried Hiegemann

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Um Punkte ging es auch noch und diese Partie brauchte keine Anlaufzeit. Mit einer verunglückten Flanke brachte Johannes Dörfler schon in Minute zwei Heidenheims Schlussmann Kevin Müller in Not. Auf der Gegenseite hatte Denis Thomalla (7.) die erste Schuss-Chance. Die wehrte Paderborns Keeper Leopold Zingerle noch ab, sechs Minuten später sah er aber ganz schlecht aus: Nach einem Freistoß von Norman Theuerkauf verschätzte sich der Torhüter im Duell mit Patrick Mainka, der Ball fiel Torjäger Tim Kleindienst vor die Füße und der traf ins leere Tor.

Das 0:1 blieb aber ohne große Nebenwirkung. Paderborn ließ in der Folgezeit defensiv zunächst nichts mehr zu und hatte in der Offensive zumindest eine richtig gute Szene: Nach einem Distanzschuss von Dennis Srbeny (37.) hatte Müller Glück. Der Ball ging durch seine Beine, verlor aber an Fahrt und rollte nicht mehr rein.

In der Nachspielzeit von Durchgang eins fiel dann doch noch der 1:1-Ausgleich: Nach einem Führich-Eckball foulte Thomalla Paderborns Kapitän Sebastian Schonlau. Das sah Schiri Winkmann (Kerken) nicht, dafür gab es aber ein Signal aus dem „Kölner Keller“. Den Strafstoß verwandelte Srbeny.

Im zweiten Abschnitt hatte der SC Paderborn zunächst die besseren Szenen. Christopher Antwi-Adjei in seinem 50. Zweitligaspiel für den SCP (59./64.) und vor allem Chris Führich (68.), nach Ablage von Srbeny, hatten die Möglichkeit die Partie komplett zu drehen.

Auf der Gegenseite sorgte der eingewechselte Marc Schnatterer (65.) für eine Schrecksekunde, hier war Zingerle auf dem Posten.

Praktisch aus dem Nichts geriet Paderborn in Minute 77 wieder in Rückstand und half erneut kräftig mit. Diesmal war es Frederic Ananou, der nach einer Parade von Zingerle (Abschluss von Marvin Rittmüller) die Situation nicht klären konnte. Christian Kühlwetter musste nur noch zum 2:1 einschieben. Doch das war es noch nicht.In der Nachspielzeit war Srbeny (90. +1.) zur Stelle und traf zum späten aber am Ende doch hochverdienten 2:2. „Wir können froh sein, dass wir noch einen Punkt geholt haben, aber wenn ich das ganze Spiel sehe, ist der Punkt für uns auf jeden Fall zu wenig“, sagte Torwart Leopold Zingerle.

Baumgart äußerte sich zum Schalke-Gerücht nach dem Spiel so: „Ich habe einen klaren Weg. Ab dem 15. März gibt es Gespräche. Mein erster Ansprechpartner ist der SCP. Das ist eine Frage des Respekts. Ich bin hier mit sehr viel Liebe dabei, mit sehr viel Stolz dabei. Deswegen bleibt der SCP mein erster Ansprechpartner, aber ohne zu sagen: Wir bleiben oder wir gehen.“

Paderborn: Zingerle - Dörfler (48. Ananou), Hünemeier, Schonlau, Collins (81. Owusu) - Schallenberg (81. Justvan), Vasiliadis (69. Thalhammer) - Führich (69. Pröger), Srbeny, Antwi-Adjei - Michel

Heidenheim: Müller - Rittmüller, Mainka, Hüsing, Theuerkauf - Geipl (57. Sessa), Schöppner - Thomalla (57. Mohr), Kühlwetter (83. Steurer), Pick (57. Schnatterer) - Kleindienst (20. Schimmer)

Schiedsrichter: Winkmann (Kerken)

Tore: 0:1 Kleindienst (13.), 1:1 Srbeny (45.+2./Foulelfmeter), 1:2 Kühlwetter (77.) 2:2 Srbeny (90. +1.)

Gelbe Karten: Hünemeier (4), Michel (1) / Geipl (4), Hüsing (4)

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