Stürmer löst Vertrag auf und verlässt den SC Paderborn
Mamba wechselt zu Qairat Almaty

Paderborn (WB/pk) -

Es deutete sich schon seit einigen Tagen an, jetzt ist der Wechsel perfekt: Stürmer Streli Mamba, der noch bis zum 30. Juni 2022 an den SC Paderborn gebunden war, hat seinen Vertrag in Paderborn aufgelöst und verlässt den Fußball-Zweitligisten.

Dienstag, 19.01.2021, 13:48 Uhr aktualisiert: 20.01.2021, 14:22 Uhr
Streli Mamba verlässt den SC Paderborn mit sofortiger Wirkung und wechselt nach Kasachstan.

Der 26-jährige Angreifer, der in der laufenden Saison noch nicht zum Einsatz kam, wechselt mit sofortiger Wirkung zu Meister Qairat Almaty nach Kasachstan und hat im Sommer die Chance, sich mit seinem neuen Verein für die Champions League zu qualifizieren. Über die Ablösemodalitäten vereinbarten beide Vereine Stillschweigen.

Mamba kam im Sommer 2019 vom Regionalligisten Energie Cottbus an die Pader und setzte hier seine fußballerische Entwicklung fort. In der Bundesliga-Saison 2019/2020 verzeichnete der Stürmer 24 Einsätze für den SCP, in denen er fünf Tore erzielte und zwei weitere Treffer vorbereitete. Aufgrund einer Verletzung fiel der Angreifer zu Beginn der laufenden Spielzeit länger aus.

„Streli hat seine fußballerischen Fähigkeit bereits auf hohem Niveau unter Beweis gestellt. Die langwierige Verletzung hat ihn allerdings zurückgeworfen, mittlerweile hat sich unsere Mannschaft in einer anderen Konstellation gefunden. Deshalb haben wir auch mit Blick auf die Transferentschädigung dem Wunsch des Spielers entsprochen, eine neue sportliche Herausforderung annehmen zu wollen. Wir wünschen ihm für seine weitere Karriere alles Gute und viel Erfolg“, sagt Geschäftsführer Sport Fabian Wohlgemuth.

Dass Steffen Baumgart den Ex-Cottbuser nicht mehr wollte, ist ein offenes Geheimnis. Der Trainer sagte: „Ich wünsche Streli, dass er seinen Weg findet und die Akzeptanz bekommt, die er möchte. Er soll zeigen, dass er besser ist und mehr kann als das, was ich in ihm gesehen habe.“

Mamba selbst verabschiedete sich via Instagram von Verein („Danke für die außergewöhnliche Chance, in der Bundesliga zu spielen“) sowie Fans („Danke für eure Unterstützung“) und übte dabei – zwischen den Zeilen – auch etwas Kritik. Gen Ende seines Posts heißt es: „Sehr gerne hätte ich auch diese Saison die Mannschaft auf dem Platz unterstützt. aber die bereits zum Beginn der Saisonvorbereitung angekündigte Devise mir gegenüber hatte bis zum Schluss Bestand.“

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