Zweitligist SC Paderborn spielt zum Abschluss der Hinrunde gegen Greuther Fürth und Würzburg
Fränkischer Doppelpack

Paderborn -

Nach unten sicher, nach oben chancenlos? Acht Punkte trennen den SC Paderborn nach 15 Spieltagen von den jeweiligen Relegationsplätzen.

Donnerstag, 14.01.2021, 02:50 Uhr aktualisiert: 14.01.2021, 09:50 Uhr
Gegen Aue war Steffen Baumgart zufrieden. Deshalb wird der SCP-Trainer seine Startelf in Fürth wohl nicht ändern. Foto: Wilfried Hiegemann

In den letzten beiden Hinrundenpartien stehen die Ostwestfalen vor einem fränkischen Doppelpack. Am morgigen Freitag geht es zur SpVgg Greuther Fürth (18.30 Uhr), am Samstag, 23. Januar, kommt Aufsteiger Würzburger Kickers mit Ex-Kapitän Christian Strohdiek.

Würzburg bildet den Auftakt zweier Englischer Wochen, zuvor aber gilt es, die schwarze Serie in Fürth zu beenden. Dort haben die Paderborner erst ein Mal gewonnen und das ist ganz lange her. Es war am 35. Spieltag der Zweitliga-Saison 1982/83, als der damalige TuS Schloß Neuhaus am Ronhof mit 2:0 gewann, am sofortigen Wiederabstieg änderte das nichts mehr.

Wenn nach mehr als 37 Jahren der zweite Dreier in Fürth gelingen soll, sind zwei Attribute gefragt, die der Bundesliga-Absteiger in dieser Saison bislang so schmerzlich hat vermissen lassen: Stabilität und Kontinuität. Beim 2:1 am vergangenen Sonntag gegen Erzgebirge Aue zeigten Form- und Ergebniskurve wieder nach oben, dennoch stand dem Gewinner auch das Glück zur Seite. Niemand hätte sich beschweren dürfen, wenn Kapitän Sebastian Schonlau und Johannes Dörfler Platzverweise kassiert hätten.

Nun wartet ein Gegner, der als Vierter nicht nur tabellarisch noch etwas mehr zu bieten hat als die Sachsen. „Fürth spielt für mich mit den besten Fußball in der Liga, auch wenn die Mannschaft zuletzt einige Dellen hatte. Wir dürfen sie nicht ins Spiel kommen lassen“, sagt SCP-Trainer Steffen Baumgart. Dass die beste Auswärtsmannschaft der Liga in der Heimtabelle nur auf Rang 13 liegt, interessiert den Coach ebenso wenig wie das späte Paderborner 2:2 in Fürth in der Aufstiegssaison 2018/2019 und das 6:0 im Rückspiel. Der Coach schaut nur auf seine aktuelle Mannschaft und sagt: „Wir sind auf einem sehr guten Weg.“

Es spricht einiges dafür, dass sich Kader und Startelf nicht verändern. „Das hat gut gepasst und wir waren erfolgreich. Da wird es für die anderen schwer“, sagt Baumgart. Übrigens: Gegen Nürnberg, das dritte Frankenteam in Liga zwei, verlor der SCP mit 0:2. Aber auch das wird ihn nicht stören.

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