Paderborns Stürmer steht nicht auf der Einkaufsliste des Berliner Erstligisten
Union sagt ab: Michel kein Thema

Paderborn (WB) -

Nach seinem Innenbandanriss absolvierte Sven Michel erst vier Pflichtspiele von Beginn an, seine Bilanz mit vier Toren ist entsprechend beeindruckend. Mit einer Rückkehr in die 1. Liga wird es so schnell aber nichts.

Montag, 11.01.2021, 03:00 Uhr aktualisiert: 11.01.2021, 14:22 Uhr
Ein jubelnder Sven Michel. Der Stürmer traf zum 1:0 für den SCP. Foto: David Inderlied/dpa

Spekulationen, der Außenstürmer würde bei Erstligist Union Berlin auf der Einkaufsliste stehen, widersprach Union-Geschäftsführer Oliver Ruhnert. Bei seinem Besuch im im „Sportstudio“ wurde der 49-Jährige natürlich auf die Transferspekulationen um Michel und Kasper Junker vom norwegischen Top-Club FK Bodø/Glimt angesprochen, seine Aussagen waren deutlich: „Es sind auf jeden Fall beides Spieler, die sicherlich Relevanz haben würden für manche Dinge, aber definitiv nicht für uns.“

Nach den Verletzungen seiner Angreifer Max Kruse, Joel Pohjanpalo und Anthony Ujah (WB vom 7. Januar) denkt der Bundesligist weiterhin über Verstärkungen für die Offensive nach. Der Klub hat aber scheinbar jetzt ganz andere Möglichkeiten. Das ließ Ruhnert am Samstag im ZDF durchblicken und sagte: „Einige Berater haben erkannt, dass Union Teil der Bundesliga ist.“

Paderborns Manager Fabian Wohlgemuth hatte die Sendung nicht verfolgt, nahm die Nachricht am Sonntag aber gelassen zur Kenntnis: „Aus meiner Sicht war es nie ein Thema. Es kam nie eine offizielle Anfrage, deshalb habe ich mich damit nicht beschäftigt.“

„Beschäftigen“ muss er sich aber weiter mit Namen wie Jamilu Collins, Sebastian Vasiliadis und Streli Mamba. Das Trio will weg, spielt in den Überlegungen von Trainer Steffen Baumgart im Moment aber nur eine eher untergeordnete Rolle, wird nicht für den Spieltags-Kader nominiert und ist daher nur sehr schwer für einen guten Kurs vermittelbar. Außerdem soll auch Antony Evans (Vertrag bis 2022) noch im Winter abgegeben werden.

Bei Ex-Kapitän Christian Strohdiek klappte das besser. Sein Wechsel nach Würzburg zahlte sich auch schon aus: Strohdiek stand in der Startelf und die Kickers buchten in Osnabrück ihren ersten Auswärtssieg.

Zu Jahresbeginn hatte Wohlgemuth die Verträge mit Abwehrspieler Johannes Dörfler und Mittelfeldakteur Ron Schallenberg bis zum 30. Juni 2024 verlängert. Wie wichtig gerade der Vier-Jahres-Vertrag für Schallenberg noch werden kann, deutete sich beim 2:1-Sieg gegen Aue an. Nach seiner Gelb-Rot-Sperre wurde der 22-Jährige am Sonntag erneut früh verwarnt (16./hartes Einsteigen gegen Clemens Fandrich), spielte dann aber seine zentrale Rolle im defensiven Mittelfeld sehr abgeklärt herunter. Dafür gab es auch ein dickes Lob von Baumgart: „Er klaut dem Gegner immer wieder unauffällig die Bälle. Wenn ich heute einen Spieler herausheben möchte, dann Ron. Wie abgezockt er das in seinem Alter macht, ist immer wieder beeindruckend.“

15. Spieltag: SC Paderborn 07 - FC Erzgebirge Aue 2:1 (1:1)

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