Starkes Comeback des Paderborner Mittelfeldspielers
Vasiliadis und ein Tor, das nicht zählte

Paderborn (WB) -

Es war die große Frage vor dem Anpfiff. Wer ersetzt beim SC Paderborn den gesperrten Julian Justvan? Marco Terrazzino oder Sebastian Vasiliadis? Trainer Steffen Baumgart entschied sich für Vasiliadis und hätte fast die perfekte Wahl getroffen.

Montag, 07.12.2020, 02:42 Uhr aktualisiert: 07.12.2020, 08:20 Uhr
Sebastian Vasiliadis stand erstmals seit seiner Verletzung wieder in der Startelf. Foto: Wilfried Hiegemann

Der 23-Jährige stand zum ersten Mal nach dem 0:0 am 3. Oktober in Heidenheim und anschließender Verletzungspause aufgrund von Rückenproblemen wieder in der Anfangsformation. Der erst nach der Wechselfrist verpflichtete Terrazzino muss sich in Sachen Startelfdebüt weiter gedulden.

Vasiliadis dagegen wird wohl auch am Freitag in Bochum erste Wahl sein, denn er war gegen Nürnberg bis zu seiner Auswechslung in der 71. Minute bester Paderborner. Laufstark, zweikampfstark, ballsicher: Der Rotschopf spielte, als wäre er nie weg gewesen. „Er hat ein gutes Spiel gemacht und seine Trainingsleistungen bestätigt“, sagte Baumgart. Nur die Krönung für „Vasi“, sein erstes Saisontor, fehlte.

In der 18. Minute überwand Vasiliadis Club-Torwart Christian Mathenia mit einem satten Linksschuss ins untere linke Eck zum vermeintlichen 1:1, doch Schiedsrichter Robert Hartmann nahm den Treffer nach Videobeweis zurück, weil er ein vorangegangenes Handspiel von Dennis Srbeny ahndete. Eine Entscheidung, die für viel Gesprächsstoff sorgte, denn zwischen Handspiel des Passgebers und Tor lagen 21 Sekunden. „Dann können wir das ganze Spiel zurückspulen“, ereiferte sich Kapitän Sebastian Schonlau. Sein Partner in der Innenverteidigung, Uwe Hünemeier, wurde noch deutlicher und sagte: „So machen wir den Fußball kaputt.“ Geschäftsführer Sport Fabian Wohlgemuth und Trainer Steffen Baumgart sprachen von einem „leider regelkonformen Tor“, ärgerten sich aber dennoch. „Dieser Eingriff ist fußballfern und an den ganz langen Haaren herbeigezogen. Das frustriert“, urteilte Wohlgemuth und Baumgart erklärte: „So etwas macht unseren Sport unverständlich.“

Leidtragende waren der SCP und Vasiliadis. Der meinte: „Wir haben heute nicht viel falsch gemacht, es ist schade, dass mein Tor nicht gezählt hat.“

10. Spieltag: SC Paderborn – 1. FC Nürnberg 0:2

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  • Nürnbergs Robin Hack wird verletzt ausgewechselt.

    Foto: David Inderlied/dpa
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