SC Paderborn will seine positive Serie am Samstag gegen Regensburg ausbauen
Baumgart: „Wir sind auf einem sehr guten Weg“

Paderborn (WB). Es ist nur eine Randnotiz, aber sie zeigt, was positive Ergebnisse für einen Stimmungsumschwung bewirken können. Als die virtuelle Pressekonferenz des SC Paderborn vor dem Heimspiel am Samstag gegen den SSV Jahn Regensburg (13 Uhr, Sky) aufgrund eines technischen Defektes unterbrochen werden musste, überbrückte SCP-Trainer Steffen Baumgart die Pause mit einer Gesangseinlage. Baumgart schmetterte ganz ungeniert „Dein ist mein ganzes Herz“ von Heinz Rudolf Kunze durch den Raum.

Donnerstag, 29.10.2020, 22:00 Uhr aktualisiert: 30.10.2020, 08:18 Uhr
Der Trend beim SC Paderborn und Trainer Steffen Baumgart ist positiv. Foto: Wilfried Hiegemann

Ein Szenario, das vor wenigen Wochen noch unvorstellbar gewesen wäre. Doch drei Spiele ohne Niederlage haben die Lockerheit zurückgebracht. Dafür sprechen auch diese Aussagen des Cheftrainers: „Ich habe ein gutes Gefühl, wir sind und nicht nur aufgrund der jüngsten Resultate auf einem sehr guten Weg. Die Jungs sind klar und konzentriert, die Neuzugänge werden immer besser integriert. Wir haben mittlerweile 20 bis 22 Spieler, die das umsetzen, was wir uns vorstellen.“

Es gibt „Härtefälle“ im Kader

Das führt dazu, dass es „Härtefälle“ bei der Kaderzusammenstellung gibt, zumal die Liste der Verletzten kleiner wird. Sven Michel, Chima Okoroji, Maxi Thalhammer sowie die beiden Reserve-Torhüter Moritz Schulze und Janik Huth (auf der Bank sitzt wie in Sandhausen U21-Keeper Michele Cordi) fallen weiter aus, der Rest steht zur Verfügung. Ein Fragezeichen gibt es noch bei Sebastian Vasiliadis, der wie Christopher Antwi-Adjei sowohl am Mittwoch als auch am Donnerstag das komplette Mannschaftstraining absolvieren konnte, Baumgart will allerdings abwarten, ob es eine Reaktion des lädierten Rückens gibt.

Vasiliadis ist immer eine Option für die Startelf, ansonsten aber wird es gegenüber dem 1:1 im Hardtwald wohl keine Veränderungen geben. Uwe Hünemeier behält den Platz in der Innenverteidigung neben Kapitän Sebastian Schonlau und auch auf den offensiven Außen dürften Kai Pröger und Chris Führich erste Wahl bleiben. Antwi-Adjei und Last-Minute-Neuzugang Marco Terrazzino müssen wohl warten.

Ziel sei es, sich mehr Torchancen als in Sandhausen herauszuspielen, doch Baumgart warnt vor dem Gegner, der neben dem HSV und Osnabrück noch ungeschlagen ist: „Regensburg hat einen klaren Plan.“ Der SCP möchte dennoch die drei Punkte, vielleicht singt der Trainer dann wieder.

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