SCP-Geschäftsführer plädiert dafür, Besucherzahlen sukzessive zu erhöhen
Hornberger plädiert für Stufenkonzept

Paderborn (WB/MR). Auch Zweitligist SC Paderborn darf aktuell höchstens 300 Fans in seine Arena lassen, Geschäftsführer Martin Hornberger geht aber ohne konkrete Forderung in die DFL-Sitzung : „Wenn in Leipzig 8500 Besucher kommen dürfen, kann man das als Wettbewerbsverzerrung sehen. Aber jeder Einsatz von Zuschauern bringt auch neue Erfahrungswerte. So wird man auf Sicht schneller wieder die Fans in die Stadien bekommen als wenn man weiter alles auf Null stellt.“

Donnerstag, 03.09.2020, 03:18 Uhr aktualisiert: 03.09.2020, 03:20 Uhr
SCP-Geschäftsführer Martin Hornberger. Foto: Oliver Schwabe

Mehr Kopfschmerzen bereitet dem 58-Jährigen das wirtschaftliche Ungleichgewicht. „Wenn ich in den kommenden fünf Heimspielen jeweils 5000 Sitzplätze verkaufen dürfte, kämen sehr schnell mehr als eine halbe Million Euro zusammen. Das wäre für den SC Paderborn sehr viel Geld.“ Hornberger spricht sich grundsätzlich für ein Stufenkonzept aus und würde gerne die Besucherzahlen sukzessive erhöhen. „Wir fangen mit 300 Fans an, verdoppeln dann alle zwei Wochen. Dann bliebe auch genug Zeit, aus Fehlern zu lernen.“

Die Paderborner Heimpremiere gegen den HSV wird definitiv vor leeren Rängen stattfinden. Die DFL setzte die Partie für Montag, 28. September, an und legte den Anstoß auf 20.30 Uhr fest. Die Betriebserlaubnis für die Benteler-Arena erlischt aber aus Lärmschutzgründen um 22 Uhr. Da aber keine Fans kommen dürfen, liegt diesmal keine unzumutbare (Lärm-)Belästigung vor.

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