SC Paderborn spielt noch gegen Fortuna Düsseldorf und VfB Lübeck
Doppel-Test zum Abschluss

Paderborn (WB). Mit einem Doppel-Test schließt der SC Paderborn am Wochenende seine Vorbereitung auf die kommende Saison ab. Am Samstag treffen die Ostwestfalen auf Mitabsteiger Fortuna Düsseldorf, am Sonntag ist Drittliga-Aufsteiger VfB Lübeck der letzte Gegner. „Zu 70 Prozent habe ich meine Startelf schon im Kopf, aber es gibt noch ein paar Fragezeichen. Die müssen wir auflösen“, sagte Trainer Steffen Baumgart.

Dienstag, 01.09.2020, 04:00 Uhr
Kai Pröger im Testspiel gegen den KFC Uerdingen: Der Außenstürmer muss um seinen Stammplatz kämpfen. Foto: Oliver Schwabe

Besonders interessant dürfte die Besetzung der Viererkette sein. Sebastian Schonlau hat seinen Platz in der Innenverteidigung sicher, da wird es keine Diskussionen geben. Doch daneben gibt es noch einigen Klärungsbedarf. Auf der linken Abwehrseite könnte Jamilu Collins seinen angestammten Platz an die Freiburger Leihgabe Chima Okoroji verlieren, der bislang einen sehr guten Eindruck hinterließ. Auf der rechten Seite war Johannes Dörfler bislang eine ordentliche Aushilfe, die Nachfolge von „Mo“ Dräger (zurück zum SC Freiburg) wird aber nach Lage der Dinge Frederic Ananou antreten. Der 22-Jährige wurde allerdings erst vergangenen Donnerstag verpflichtet und braucht noch eine gewisse Eingewöhnungszeit.

Im Zentrum und damit direkt neben Schonlau gibt es sogar einen Dreikampf: Kapitän Christian Strohdiek, Uwe Hünemeier und Zugang Marcel Correia (SSV Jahn Regensburg) liegen im Leistungsvergleich etwa auf einer Ebene. Hier muss Baumgart vor dem ersten Pflichtspiel am 13. September (DFB-Pokal gegen Regionalligist SC Wiedenbrück) zwei Profis gegenüber begründen, warum sie nicht erste Wahl sind.

Relativ offen ist auch das Rennen auf der Außenbahn. Kai Pröger sammelte nach seiner Einwechslung beim 1:1 gegen Borussia Dortmund zwar viele Pluspunkte, doch Chris Führich (kam von Borussia Dortmund) meldete ebenfalls schon Ansprüche an.

Im Tor teilten sich Leopold Zingerle (wird gegen Düsseldorf durchspielen) und Jannik Huth bislang Einsatzzeiten, Zingerle dürfte als Stammkeeper aber einen Bonus haben und spielen.

Im Rechtsstreit zwischen dem SCP und dem fristlos entlassenen Manager Martin Przondziono geht es unterdessen nur schleppend weiter. Richterin Corinna Bösing muss noch die „sachliche Zuständigkeit“ des Arbeitsgerichts prüfen und damit entscheiden, ob Przondzionos Kündigungsschutzklage vor dem Landgericht verhandelt werden muss. „Wir wurden zu einer Stellungnahme aufgefordert, das Schriftstück ist nun raus“, sagte SCP-Präsident Elmar Volkmann.

Sollte das Verfahren ans Landgericht verwiesen werden, wäre das ein erster Punktsieg für den SCP. Dort gilt das Handelsrecht und da hat ein Geschäftsführer gegenüber einer Gesellschaft eine ganz andere Verantwortung.

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