Kommentar zur Amtseinführung von SCP-Geschäftsführer Fabian Wohlgemuth
Auf demselben Weg

Wo beim SC Paderborn die Schaltzentrale sitzt, hat Fabian Wohlgemuth sehr schnell erkannt. Als am frühen Abend des 20. April der Rausschmiss von Martin Przondziono öffentlich wurde, war der 41-Jährige bereits auf dem Weg nach Brakel-Erkeln zum Firmensitz von Thomas Sagel. Der Ex-Profi gehört als Mitglied des Aufsichtsrates automatisch auch dem Wirtschaftsrat an, dem wichtigsten Gremium des Bundesligisten.

Dienstag, 05.05.2020, 03:00 Uhr aktualisiert: 05.05.2020, 05:03 Uhr
Fabian Wohlgemuth, der neue Geschäftsführer Sport des SC Paderborn, spricht live auf einem Youtube-Kanal zu seiner Amtseinführung beim Bundesligaschlusslicht. Foto: dpa

„Wir werden unseren Etat zu einem Teil mit Ablösesummen ausstatten und daher Spieler weitergeben müssen.“ Genau diesen Satz von Wohlgemuth werden die SCP-Entscheidungsträger gestern mit besonderer Genugtuung vernommen haben . Denn genau diesen Weg wollen sie gehen, genau diesen wollte Przondziono ganz offensichtlich nicht mehr als alternativlos ansehen.

Erlöse außerhalb des Ligabetriebs sind für einen Verein wie den SC Paderborn (über-)lebenswichtig. Die vergangenen Jahre haben aber auch deutlich gemacht, wie schnell der Klub durch personelle Fehler von der 1. bis in die 4. Liga durchgereicht werden kann. Falsche Entscheidungen traf der Verein aber nicht nur, als der freie Fall schon nicht mehr aufzuhalten war. Im Aufstiegsjahr 2019 war auch nicht alles richtig. Ein Beispiel ist Philipp Klement: Den Mittelfeldstrategen kann der SCP bis heute nicht mal annähernd ersetzen.

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