SC Paderborn investiert zunächst nicht in 2000 Sitzplätze
Arena-Umbau wird kleiner

Paderborn (WB). Den Umbau der Arena wird der SC Paderborn fortsetzen, aber zunächst in einer etwas kleineren Version. Das teilten die Geschäftsführer Martin Hornberger, Martin Prondziono (Sport) und Ralf Huschen (Finanzen) in einem offen Brief an Mitarbeiter, Mitglieder, Fans und Sponsoren des Vereins mit.

Samstag, 21.03.2020, 02:00 Uhr aktualisiert: 21.03.2020, 13:46 Uhr
Geschäftsführer Martin Hornberger Foto: Besim Mazhiqi

Der bereits begonnene erste Bauabschnitt wird aber abgeschlossen. Das Hauptgebäude wurde bereits um ein drittes Obergeschoss aufgestockt, auf der West-Tribüne entstand parallel ein Oberrang für 270 neue VIP-Plätze. Außerdem werden in Kürze erstmals fünf Logen für weitere 60 Besucher eingerichtet. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 2,5 Millionen Euro. „Hiermit wollen wir auch dem heimischen Handwerk ein deutliches Zeichen geben“, begründet das SCP-Trio.

In einem zweiten Bauabschnitt sollte für weitere 1,5 Millionen Euro auch auf der Ost-Tribüne ein Oberrang eingebaut werden, außerdem hatte der SCP geplant, drei Stehplatzblöcke in Sitzplätze umzuwandeln. Damit wollten die Paderborner das Stadion um 2000 auf die von der DFL geforderten 8000 Sitzplätze umrüsten, ohne die Gesamtkapazität (15.000) zu erhöhen. „Hier streben wir einen zeitlichen Aufschub an – und zwar so lange, bis wir wissen, wie sich die Bundesliga-Zukunft darstellt“, heißt es in dem Schreiben.

Eine Rückabwicklung von Eintrittskarten für zeitlich verschobene Spiele oder Begegnungen ohne Zuschauer will der SCP „zeitnah angehen“. Ebenso soll der Vermarkter „Infront“ Lösungen entwickeln, wie Werbemaßnahmen umgesetzt werden können, wenn Geisterspiele stattfinden.

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