SCP will aber weiter Hilfe bei Mitbewerbern suchen – Kapitänsfrage geklärt
Paderborn will nach geplatzter Leipzig-Kooperation Fan-Dialog stärken

Paderborn (dpa/WB). Aufsteiger SC Paderborn hat seine Lehren aus dem Scheitern der Kooperation mit Bundesliga-Rivale RB Leipzig gezogen. »Wir haben allerdings gelernt, in Zukunft bei solchen Entscheidungen die Fans früher in den Dialog einzubauen und einige Dinge differenzierter zu betrachten«, sagte SCP-Geschäftsführer Martin Hornberger dem »Sportbuzzer«.

Donnerstag, 08.08.2019, 09:22 Uhr aktualisiert: 08.08.2019, 09:28 Uhr
»Wir haben allerdings gelernt, in Zukunft bei solchen Entscheidungen die Fans früher in den Dialog einzubauen und einige Dinge differenzierter zu betrachten«, sagte SCP-Geschäftsführer Martin Hornberger Foto: Jörn Hannemann/Archiv

Die Ostwestfalen und der Spitzenclub aus Sachsen hatten eigentlich im Juni eine Zusammenarbeit verkündet. Dabei sollten auch Spieler erst nach Paderborn ausgeliehen und später dann nach Leipzig wechseln können. Nach heftigen Fanprotesten hatten beide Vereine die Kooperation wegen inhaltlicher Differenzen wieder abgesagt.

Für die Zukunft wollen die Paderborner aber weiter Hilfe bei Mitbewerbern suchen. »Fest steht: Wir tauschen uns auch weiterhin mit anderen Klubs intensiv aus, daran hat sich nichts geändert«, sagte Hornberger.

Strohdiek bleibt Kapitän

Unterdessen ist die Frage geklärt, wer Mannschaftskapitän für die Bundesliga-Saison 2019/2020 ist: Innenverteidiger Christian Strohdiek wird die Kicker auch in der kommenden Spielzeit auf den Rasen führen.

Chef-Trainer Steffen Baumgart und sein Trainerteam bestimmten gemeinsam den Kapitän und seinen Stellvertreter Uwe Hünemeier, der dieses Amt ebenfalls bereits in der vergangenen Spielzeit ausgeübt hat. Dem Mannschaftsrat gehören darüber hinaus Leopold Zingerle, Sebastian Schonlau und Klaus Gjasula an.

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