Der SC Paderborn präsentiert den ersten Neuzugang – auch Cauly ein Kandidat Mamba macht den Anfang

Paderborn (WB/en). Mit einem Jahr Verspätung hat der SC Paderborn 07 die Verpflichtung von Stürmer Streli Mamba perfekt gemacht.

Streli Mamba wechselt vom Drittligaabsteiger FC Energie Cottbus zum Erstligaaufsteiger SC Paderborn 07.
Streli Mamba wechselt vom Drittligaabsteiger FC Energie Cottbus zum Erstligaaufsteiger SC Paderborn 07. Foto: imago

Manager Markus Krösche hätte den Stürmer des FC Energie Cottbus am liebsten schon nach dem Zweitligaaufstieg aus der Lausitz nach Ostwestfalen gelotst, freut sich aber auch sehr darüber, dass es nun nach dem Erstligaaufstieg geklappt hat: »Streli verfügt über eine unheimliche Geschwindigkeit, hat eine sehr gute Technik und einen starken Torabschluss – mit diesen Eigenschaften passt er perfekt ins System.«

Im Sommer 2018 wollten die Cottbuser dem 24-Jährigen keine Freigabe erteilen. Schließlich hatte er das Team von Trainer »Pele« Wollitz gerade erst mit 19 Toren und acht Vorlagen in 26 Einsätzen in die dritte Liga geschossen. Die Hoffnung, dass der Deutsch-Kongolese den FC Energie auch zum Drittligaverbleib führen würde, erfüllte sich jedoch nicht. Der in Göppingen geborene Angreifer wusste zwar mit elf Treffern und fünf Assists in 36 Spielen erneut zu überzeugen, doch letztendlich fehlte ein Tor, um sein Team aus dem dramatischen Abstiegskampf als Sieger hervorgehen zu lassen.

Cottbus ist in die vierte Liga ab-, Paderborn in die erste Liga aufgestiegen. Mamba, in der Jugend des VfB Stuttgart und des 1. FC Kaiserslautern ausgebildet, ist der erste offizielle Neue des SCP. Er kommt ablösefrei und hat einen Dreijahresvertrag unterschrieben.

Cauly auch in Verbindung mit DSC

Am Freitag vermeldete der SCP zudem den Transfer von Luca Kilian (Borussia Dortmind). Der neueste Kandidat auf der langen Liste potenzieller Paderborner trägt den klangvollen Namen Cauly Oliveira Souza. Zum beidfüßigen Offensivallrounder des MSV Duisburg, der auch schon mit dem DSC Arminia Bielefeld in Verbindung gebracht wurde , sagt Krösche, was er so gerne sagt, wenn etwas erheblich mehr als ein Gerücht zu sein scheint: »Ja, wir beschäftigen uns mit ihm.« Der 23-jährige Deutsch-Brasilianer ist in der vergangenen Saison 31-mal für die Zebras aufgelaufen, hat in der Liga viermal (drei Vorlagen) und im Pokal zweimal getroffen, zwei der sechs Tore erzielte er gegen den SC Paderborn. Sowohl beim 2:0 in der Hinrunde als auch beim 1:3 im Pokal war es der 1,72 Meter kleine Dribbler, der Duisburg mit 1:0 in Führung gebracht hatte. Eigenwerbung, die Wirkung gezeigt hat.

Während Jannik Huth (FSV Mainz), Marcel Hilßner (Hansa Rostock) und Johannes Dörfler (KFC Uerdingen) in Kürze vorgestellt werden dürften, steht hinter Caulys Kommen ein Fragezeichen. Kein Thema ist eine Rückkehr von Ex-Kapitän Marvin Bakalorz (Hannover 96), wobei der Bald-Leipziger Krösche nicht ausschließt, dass der SCP auch einen erstligaerfahrenen Akteur an sich bindet.

Klement vor Abschied

Derweil scheint der Abschied von Topscorer Philipp Klement – ob zum offiziell interessierten VfB Stuttgart oder nicht – beschlossene Sache. »Ich glaube, dass er uns verlassen wird«, sagt Krösche. Wesentlich mehr als den aktuellen Marktwert von 2,5 Millionen Euro wird der SCP für den 16-maligen Torschützen nicht verlangen können: »Sein Vertrag läuft nur noch ein Jahr. Da ist unsere Verhandlungsposition nicht optimal.«

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