Gegen Magdeburg verliert der 33-Jährige das entscheidende Kopfballduell
Hünemeier wird vom Helden zum Pechvogel

Paderborn (WB/pk). Am Sonntag vor einer Woche sah die Welt für Uwe Hünemeier noch rosig aus. Mit einer tollen Direktabnahme zum 1:1 hatte der 33-Jährige dem SC Paderborn einen Punkt beim 1. FC Magdeburg gerettet. Sein Treffer war so schön, dass er für das Tor des Monats Februar nominiert wurde. Es lief bei Hünemeier, doch nur sechs Tage nach Magdeburg wurde er vom Helden zum Pechvogel.

Montag, 04.03.2019, 08:15 Uhr aktualisiert: 04.03.2019, 16:47 Uhr
Uwe Hünemeier vergab zwei große Kopfballchancen. Foto: meierpress

Da Sebastian Schonlau aufgrund der fünften Gelben Karte gesperrt war, durfte Hünemeier, der in Magdeburg den gesperrten Christian Strohdiek als Kapitän und Abwehrchef in Doppelfunktion vertreten hatte, auch gegen St. Pauli ran. Doch es sollte ein unglücklicher Nachmittag für den England-Rückkehrer werden.

Hünemeier war an drei spielentscheidenden Szenen beteiligt – ohne Erfolg. In der 42. Minute hatte er nach einem Foul an Kai Pröger und Freistoß von Marlon Ritter die Paderborner Führung auf dem Kopf. Hünemeier stand völlig frei, die Fahne blieb unten, doch sein Versuch landete genau bei Torwart Robin Himmelmann. »Es war schwierig, weil ich mit dem Rücken zum Tor stand«, sagte er nach der Partie.

Hünemeier übt Selbstkritik aus

Noch besser war die Gelegenheit in der Nachspielzeit, als der eingewechselte Tobias Schwede flankte und Hünemeiers Kopfball von der Unterkante der Latte zurück ins Feld sprang. Hier wäre Himmelmann machtlos gewesen. »Den Ball sehe ich besser und kann mich hochschrauben, aber vielleicht hätte ich ihn noch besser setzen können«, übte Hünemeier Selbstkritik. Das tat er auch bei der Situation in der 81. Minute, dem Siegtor der Gäste.

Nach einem Foul von Strohdiek und Freistoß Marvin Knoll konnte Hünemeier den Hünen (Alex) Meier nicht am Kopfball hindern. »Man kann an einem Gegentor immer etwas machen, deshalb habe ich daran schon meine Aktien«, sagte Hünemeier und suchte nicht nach Ausreden. Im Gegensatz zum Sonntag davor war es nicht sein Spiel. Trotz ordentlicher Leistung.

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