DFB-Pokal: Arminia Bielefeld bei RW Essen, SC Paderborn zuhause gegen Sandhausen Leicht wird es nicht

Bielefeld/Paderborn (WB/jen/MR). Aus dem möglichen OWL-Duell in der ersten DFB-Pokal-Hauptrunde ist nichts geworden. Zweitligist Arminia Bielefeld muss beim Regionalligisten RW Essen antreten, Absteiger SC Paderborn hat Heimrecht gegen den SV Sandhausen. Gespielt wird zwischen dem 19. und 22. August.

Gejubelt wird im Pokal am Ende immer in Berlin.
Gejubelt wird im Pokal am Ende immer in Berlin. Foto: dpa

Arminias Geschäftsführer Gerrit Meinke sagte: »Ich hätte mir einen Gegner gewünscht, der noch eine Liga tiefer spielt. Aber Essen ist ein sehr attraktives Los, sportlich ist das eine anspruchsvolle Aufgabe. Wir sollten da gewinnen, aber im Vorbeigehen werden wir das nicht schaffen.« Essen spielt seit 2008 nur noch in der vierten Liga, war 2010 nach einer Insolvenz sogar für eine Saison fünftklassig und kämpft seit fünf Jahren um die Rückkehr in die 3. Liga. In der Vorsaison ging das gründlich schief, am Ende sprang nur Platz zwölf heraus.

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Das wird für uns ein interessantes Duell.

Samir Arabi (DSC)

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DSC-Sportchef Samir Arabi weiß aber, was die Essener im Pokal leisten können. »Letztes Jahr war ich dort im Stadion, als sie in der ersten Runde erst nach Elfmeterschießen gegen Fortuna Düsseldorf verloren haben. Das wird für uns ein interessantes Duell«, sagte Arabi. Arminia sei Favorit, Essen dürfe aber nicht unterschätzt werden. »Wir haben viele Spieler im Kader, die wissen, wie man als vermeintlich Kleiner im Pokal einen Großen ärgern kann und dass Pokalabende sehr schön sein können«, erinnerte der Sportchef an den Halbfinaleinzug 2015.

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Es muss unser Ziel sein, eine Runde weiterzukommen.

René Müller (SCP)

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Derweil sagte Paderborns Trainer René Müller zur Auslosung: »Sandhausen spielt eine Klasse höher, steckt aber auch ein wenig im Umbruch. Wir haben ein Heimspiel, und deshalb muss es unser Ziel sein, eine Runde weiterzukommen.« Präsident Martin Hornberger sagte mit Blick auf die 0:6-Heimklatsche gegen Sandhausen am dritten Spieltag der vergangenen Saison: »Wir wissen, wie schwer dieser Gegner zu spielen ist, gleichzeitig ist der SV Sandhausen kein Verein, der uns wirtschaftlich weiterbringt. Aber wir haben eine Chance, diese Runde zu überstehen und die sollten wir nutzen.«

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