Mit seinem Wechsel nach England erfüllt sich Paderborns Ex-Kapitän Uwe Hünemeier einen Traum »Der erste Eindruck ist überragend«

Paderborn/Brighton (WB). Sein Abschied vom SC Paderborn kam überraschend. Im Interview erklärt Uwe Hünemeier, welche Rolle finanzielle Erwägungen für seine Entscheidung, nach England zu wechseln, gespielt haben. Er spricht über seine Ziele mit dem Brighton & Hove Albion FC und seine Rekordablösesumme von 2,7 Millionen Euro.

Von Elmar Neumann
Ab sofort trägt der ehemalige SCP-Kapitän  Uwe Hünemeier die Möwe des Brighton & Hove Albion FC im Wappen.
Ab sofort trägt der ehemalige SCP-Kapitän Uwe Hünemeier die Möwe des Brighton & Hove Albion FC im Wappen. Foto: Paul Hazlewood

Die SCP-Elf spielt heute in der Benteler-Arena gegen den SV Sandhausen. Anstoß ist 18.30 Uhr. So könnte der SC Paderborn spielen:

Kruse – Heinloth, Hoheneder, López, Brückner – Ndjeng, Wydra, Bakalorz, Ouali – Proschwitz, Saglik

Was wussten und wissen Sie über Ihren Arbeitgeber?
Hünemeier: Nach der ersten Kontaktaufnahme habe ich mich natürlich sofort informiert. Ich wusste schon vorher, dass Brighton in der Championship, der 2. Liga hier, spielt. Jetzt weiß ich auch, dass der Verein top aufgestellt ist, Stadion und Trainingszentrum zu den Top 5 in England zählen sollen und du hier die besten Möglichkeiten hast, die du dir als Fußballprofi wünschen kannst. Der erste Eindruck vom Verein ist überragend.

Auch wenn die Seagulls, die Möwen, in der Vorsaison nur 20. in der 24er-Liga waren?
Hünemeier: Es stimmt. Sie haben sehr schlecht abgeschnitten. Die Verantwortlichen waren entsprechend unzufrieden, aber in den Jahren zuvor war Brighton auch schon ein paar Mal in den Play-offs zur Premier League und genau die sind wieder das Ziel. Es wird alles versucht, um zeitnah   die nächste Aufstiegs-Möglichkeit zu bekommen. Der Auftakt ist mit den 1:0-Siegen gegen Nottingham und im Capital One Cup gegen Southend bereits geglückt.

Wie schwer ist Ihnen die Entscheidung gefallen, den SCP und Ihre Heimat zu verlassen?
Hünemeier: Die ist mir sehr, sehr schwer gefallen. Meine Familie, die erstmal in Delbrück bleibt, und ich haben uns das echt nicht einfach gemacht. In den sieben bis zehn Tagen, in denen das Angebot stand, haben wir zwischenzeitlich auch zu einem Nein tendiert, aber letztlich haben wir uns entschieden, diese Herausforderung, die es für die gesamte Familie wird, anzunehmen. Ich kann es kaum abwarten, bis meine Frau Theresa und meine Kinder Lotta und Mats am nächsten Donnerstag erstmals zu Besuch kommen. Es war aber natürlich auch alles andere als leicht, den Verein zu verlassen, in dem ich die bislang erfolgreichste Zeit meiner Karriere und so viele unvergessliche Momente erleben durfte. Aber klar ist, dass wir irgendwann nach Paderborn beziehungsweise Delbrück zurückkehren, und ich hoffe, dass ich dann neben meiner Zeit beim SCP auch auf eine tolle Zeit in Brighton zurückblicken kann.

Das vollständige Interview lesen Sie in der Freitagsausgabe des WESTFALEN-BLATTS.

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