Deutsches Toptalent unterliegt Ukrainer Sergiy Stakhovsky und nimmt nicht an Wimbledon teil
Molleker vergibt Matchball und verpasst Meldefrist

Halle (WB/dpa). Rudolf Molleker war schon auf einem richtig guten Weg. Doch dann verlor das Toptalent des deutschen Tennissports in seinem Erstrundenmatch in Halle gegen den Ukrainer Sergiy Stakhovsky doch noch die Orientierung.

Mittwoch, 19.06.2019, 09:04 Uhr aktualisiert: 19.06.2019, 16:06 Uhr
Rudolf Molleker. Foto: Andy Brownbill/dpa

Molleker unterlag, nachdem er den ersten Durchgang auf Court Nummer eins 6:3 gewonnen hatte, mit 6:7 (6:8) und 2:6. Knackpunkt der Partie war ein vergebener Matchball, den der 18 Jahre alte Molleker beim 6:5 im zweiten Satz liegen ließ. Danach kippte die Partie.

Der 15 Jahre ältere Stakhovsky, der an der Breakpoint Base in Halle trainiert und in Wimbledon vor Jahren schon mal Roger Federer besiegt hatte, war urplötzlich zurück im Spiel und machte nun kaum noch Fehler.

Für Molleker setzte es eine weitere schlechte Nachricht: Er kann laut einem Bericht voraussichtlich nicht an Wimbledon teilnehmen, weil er und sein Team die Meldefrist für die Qualifikation versäumt haben. Das bestätigte das Management des 18-Jährigen dem »Tennis Magazin«. Anders als die frühere Wimbledon-Finalistin Sabine Lisicki war Molleker nicht unter den Profis, die am Mittwoch von den Veranstaltern eine Wildcard für die Qualifikation zugesprochen bekamen. Noch sind zwar weitere Wildcards offen, die Wahrscheinlichkeit, dass der Weltranglisten-152. aus Oranienburg aber eine erhält, ist unwahrscheinlich.

Molleker hat noch nie an dem Rasen-Klassiker teilgenommen, der in diesem Jahr am 1. Juli beginnt. Bei den Australian Open und French Open hatte das Talent in diesem Jahr jeweils die Qualifikation gemeistert.

 

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