Fischer erklärt LGS-Pläne: Teile des Walls und der Weserpromenade eintrittspflichtig Gartenschau: »Keine Freikarten für Höxteraner«

Höxter (WB/rob). Wenn die Höxteraner über die Landesgartenschau 2023 diskutieren, werden immer wieder drei Fragen besonders oft gestellt: Wie großflächig und unpassierbar werden die Wallanlagen gesperrt? Müssen Höxteraner Bürger Eintritt in den abgegrenzten Bereichen bezahlen? Und: Wird die marode Weserbrücke bis 2023 saniert oder neu gebaut?

Dieser Planentwurf zeigt – in grüngelber Farbe gekennzeichnet – jene Bereiche des Walls, die während der Landesgartenschau 2023 eingezäunt und eintrittspflichtig werden sollen.
Dieser Planentwurf zeigt – in grüngelber Farbe gekennzeichnet – jene Bereiche des Walls, die während der Landesgartenschau 2023 eingezäunt und eintrittspflichtig werden sollen.

Die drei Fragen kamen auch während der Jahreshauptversammlung der Werbegemeinschaft Höxter auf den Tisch. Bürgermeister Alexander Fischer machte klar, dass es keine Freikarten oder ermäßigte Eintrittstickets für Bürger der Stadt geben werde. Für die Zeit von April bis Oktober 2023 müsse jeder, der die für die LGS abgesperrten Teilstücke betreten wolle, die wahrscheinlich 17,50 Euro Eintritt am Tag zahlen oder alternativ eine Dauerkarte erwerben.

Der Wall werde zwischen Westerbachstraße, Stadthalle und der Wallstraße, über die Nicolaistraße bis zur Corbiestraße (Denkmal) eingezäunt. Vom R1 (Schiffsanleger) über die Weserbrücke bis Corvey sei die Promenade LGS-Gebiet. Der Radweg werde umgeleitet. Einige Straßen wie die Corbiestraße würden beidseitig befahrbar. Die Ecke (»Nase«) Rosenstraße/Gericht werde geöffnet.

Man könne eine solch umfangreiche Wallsperrung für die Zeit der Gartenschau den Höxteranern zumuten, sagte Fischer gegenüber der Kaufmannschaft. Die LGS werde ein großer Wert für Höxter, alle Bürger hätten dauerhaft etwas davon. Umwege und Wegsperrungen über sechs Monate müssten hingenommen werden.

Zur Weserbrücke berichtete der Bürgermeister, dass er davon ausgehe, dass diese 2023 wieder voll nutzbar sei. Wenn das Land sage, Höxter sei in der Lage Landesgartenschaustadt zu sein, »dann lässt uns das Land sicher nicht mit einer kaputten Brücke allein«, so Fischer. Versprechen können die Stadt in Sachen Brücke aber nichts. Im Verkehrsministerium in Düsseldorf würden zurzeit die Gutachten über den Brückenzustand seit Monaten zur Bewertung liegen. Die Experten wollten sich demnächst dazu äußern, ob abgerissen oder saniert werde.

Bürgermeister Fischer sprach auch das Thema neue Parkplätze an. Am Güterbahnhof an der Corveyer Allee – ein Gelände, das der Stadt gehört – sollen 200 Busparkplätze eingerichtet werden. Dann wird der Parkplatz am Floßplatz auf 700 Parkplätze erweitert. 700 neue Parkplätze entstehen vor Corvey. Neben den Parkflächen in der City und auf den Schulhöfen sollen vor den Eingängen zur LGS Parkplätze ausgewiesen werden. 2000 Parkplätze und 450 Fahrradparkplätze wird es geben. An Spitzentagen werden zur LGS in Höxter bis zu 9000 Besucher erwartet.

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