Wohnwagen-Brand in Salzkotten: Verdacht der fahrlässigen Brandstiftung – 50.000 Euro Sachschaden
Mit brennender Zigarette eingeschlafen

Salzkotten -

Nach dem Brand eines Wohnwagens an der Ewertstraße in Salzkotten gibt es neue Erkenntnisse: Der Besitzer des Wohnwagens ist nach den Löscharbeiten aufgetaucht und hat angegeben, mit einer brennenden Zigarette eingeschlafen zu sein. Die Polizei ermittelt nun wegen des Verdachts der fahrlässigen Brandstiftung.

Donnerstag, 08.04.2021, 09:13 Uhr aktualisiert: 08.04.2021, 09:16 Uhr
Zwei Feuerwehrleute blicken auf den abgebrannten Wohnwagen. Foto: Oliver Schwabe

Der Brand auf einem Gewerbegrundstück an der Ewertstraße war am Mittwoch gegen 13.45 Uhr gemeldet worden. Ein unmittelbar neben dem Wohn- und Geschäftsgebäude stehender Wohnwagen stand in Flammen. Das Feuer griff auf das Gebäude über, an dem Fenster, Fassade und Dachüberstand beschädigt wurden. Ein neben dem Feuer stehendes Auto konnte die Feuerwehr noch rechtzeitig aus dem Gefahrenbereich schieben. Das Fahrzeug wurde leicht beschädigt. Der Wohnwagen brannte komplett aus.

Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung

Erst nach den Löscharbeiten erschien der Besitzer des Wohnwagens vor Ort. Der 44-Jährige gab an, er sei mit einer Zigarette eingeschlafen. Als er das Feuer bemerkte, habe er den Wohnwagen verlassen, die Anwohner informiert und sich zunächst vom Brandort entfernt. Der verletzte Mann wurde mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Die Polizei beschlagnahmte den Brandort und nahm Ermittlungen wegen des Verdachts der fahrlässigen Brandstiftung auf. Den Gesamtschaden schätzt die Polizei auf etwa 50.000 Euro.

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