Salzkotten: Mehr als 150 Preise hinter 24 Türchen – Verkauf startet diesen Freitag
Adventskalender ist prall gefüllt

Salzkotten (WB/sen). Mehr als 150 Preise im Wert von mehr als 5000 Euro – so viel steckt drin im Adventskalender der Stadt Salzkotten. Das ist Rekord im elften Jahr des beliebten Kalenders mit 24 Kläppchen. Auch wenn in diesem Jahr viele Veranstaltungen ausfielen, Weihnachten bleibe vom 24. bis 26. Dezember unumstößlich bestehen. Und so auch der Adventskalender, sagte Bürgermeister Ulrich Berger bei der Vorstellung des Kalenders.

Freitag, 06.11.2020, 06:00 Uhr aktualisiert: 06.11.2020, 08:14 Uhr
Hauptsponsoren und Herausgeber haben den Salzkottener Adventskalender vorgestellt. Im Bild (von links) Dirk Witulski, Martin Herbst (Volksbank), Bürgermeister Ulrich Berger, Dr. Klaus Werner, Klaus Ellermann und Thomas Glahe (Förderverein kulturhistorische Bauten und Bauwerke), Stefanie Herting (Salzkotten Marketing) und An­dreas Schmidt (Sambase). Foto: Marion Neesen

In Zusammenarbeit mit dem Verkehrsverein und der Bürgerstiftung Salzkotten hat Salzkotten Marketing wieder bei den Einzelhändlern und Gewerbetreibenden der Sälzerstadt angeklopft, um hinter den 24 Türchen attraktive Gewinne platzieren zu können. Bereits von diesem Freitag an kann der Kalender für fünf Euro erworben werden. Diesmal ist er sowohl im Bürgerbüro als auch in zahlreichen Geschäften erhältlich. Im vergangenen Jahr war die Auflage von 1300 Stück schnell vergriffen, weshalb diesmal noch einmal 100 Exemplare mehr in den Verkauf kommen.

Hinter dem 24. Kläppchen verbergen sich mit einem Reisegutschein über 500 Euro und einem Laptop oder Tablet ebenfalls im Wert von 500 Euro wiederum zwei Hauptpreise. Ob die Gewinner wie bisher beim Neujahrskonzert ausgelost werden können, ist bis dato allerdings noch fraglich. Ein Euro pro verkauftem Kalender geht wieder an die Bürgerstiftung Salzkotten. „Wir sind froh, auf diese Weise wenigstens einige Einnahmen zu bekommen“, sagte deren Vorsitzender Dr. Manfred Werner. Denn auch die Bürgerstiftung habe weder ihr Beachvolleyballturnier noch das Glühweintrinken veranstalten können. Dennoch lägen ihr 15 Anträge auf finanzielle Unterstützung vor. Derzeit könnten Gelder lediglich aus Zinserträgen zur Verfügung gestellt werden.

„In schwierigen Zeiten muss man zusammenhalten“, erläuterte der Vorsitzende des Verkehrsvereins, Dirk Witulski, warum in diesem Jahr so viele Mitglieder mitmachen. Den Erlös aus dem Adventskalenderverkauf bekommt diesmal der Förderverein für kulturhistorische Bauten und Bauwerke, der das Geld für den Erhalt der Ölmühle auf der Handwerkerinsel und die Mühle Schäfermeyer in Verne verwenden will. „Und vielleicht“, schürte Vereinsvorsitzender Klaus Ellermann Hoffnung, „können wir ja doch noch einen Mini-Weihnachtsmarkt an der Ölmühle ausrichten.“

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