Rat Salzkotten gibt grünes Licht für 265.000 Euro teure Investition in Verne
Rasenplatz: Anpfiff zur Sanierung

Salzkotten-Verne (WB/itz). Die Sanierung des zweiten Rasenplatzes des SC Rot Weiß Verne kann umgehend starten. Das hat Bürgermeister Ulrich Berger im Rat nach dem einstimmigen Votum erklärt. Der bisherige Sperrvermerk für die insgesamt 265.000 Euro teure Investition ist damit aufgehoben. Der städtische Zuschuss liegt bei 132.500 Euro, der Zuschuss durchs Land liegt bei 43.000 Euro. Der Verein muss eine Summe von 111.000 Euro aufbringen.

Montag, 11.05.2020, 17:00 Uhr aktualisiert: 11.05.2020, 17:20 Uhr
Der zweite Rasenplatz des SC RW Verne darf ab sofort saniert werden. Foto: Ingo Schmitz

Dafür ist das Finanzierungskonzept bereits vorgelegt worden: 37.500 Euro hat der RW Verne auf dem Bankkonto und 55.000 Euro werden per Darlehen geschultert. In Eigenleistung wollen die Vereinsmitglieder 18.500 Euro per Muskelkraft ableisten.

Ludwig Bewermeier (Fachbereichsleiter Stadtentwicklung) drängte in der Sitzung des Rates darauf, dass der Verein jetzt mit den Arbeiten beginnen müsse, damit im Spätsommer der Rasen ausgesät werden könne.

Baustelle auf dem Schützenplatz

Bürgermeister Berger verwies darauf, dass die Corona-Krise und die damit verbundene Absage von Veranstaltungen dem Projekt in die Karten spiele: Weil kein Schützenfest stattfinden wird, kann der benachbarte Schützenplatz problemlos für die Einrichtung der Baustelle und den Bodenaushub genutzt werden. „Ich hoffe, dass alle Spieler bei bester Gesundheit sind und mit den Arbeiten jetzt begonnen werden kann. Wir wissen, der Verein steht Gewehr bei Fuß“, sagte Berger.

Der Bedarf zur Sanierung des Trainingsplatzes ist bereits im November 2018 im zuständigen Sportausschuss erkannt worden. Im Jahr 2019 stand das Projekt erstmals mit im Haushaltsplan – allerdings mit dem Hinweis, das zunächst die Förderung beantragt und genehmigt werden müsse. Dies ist in der Zwischenzeit erfolgt.

Die Fördersumme von 43.000 Euro stammt aus dem Programm „Moderne Sportstätten 2022“ des Landes NRW. Bei der Abstimmung waren sich alle einig und stimmten dem Projektstart zu. Berger: „Es spricht nun nichts mehr dagegen, sofort anzufangen. Wir wünschen dem Verein ein glückliches Händchen.“

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