Karnevalsball der Schützenbruderschaft Mantinghausen/Rebbeke
Wilder Westen im Heimathaus

Mantinghausen (WB). Irgendwie bestand am Samstagabend in Mantinghausen die Befürchtung, dass es das Heimathaus nicht mehr lange macht. Und das obwohl die Hochburg der Mantinghausener Festivitäten schon einiges durchgemacht hat.

Sonntag, 03.03.2019, 18:16 Uhr aktualisiert: 03.03.2019, 18:20 Uhr
Wilder Westen: Die wilden Hilden sind mit dem Stamm der Squaws aus dem Umland ins Heimathaus eingerückt. Foto: Hans Büttner

Beim großen Karnevalsball der Schützenbruderschaft Mantinghausen/Rebbeke war die Stimmung schnell auf dem Höhepunkt und das Narrenvolk außer Rand und Band. »Schuld« an dieser Ekstase hatten die Bühnenakteure und die Moderatoren Karina Brüggemeier und Oberst Andreas Beine. Schon kurz nach dem Start um 19.30 Uhr ging es rund im Heimathaus. Das Königspaar Thomas und Daniela Jittenmeier und ihr Hofstaat hatten ein Feuerwehr-Schattenspiel einstudiert und damit gleich einen Treffer gelandet.

Die jungen Tänzerinnen der Dancing-Kids zeigten anschließend, dass sie auf dem besten Weg sind den Standard zu erreichen, den die Prinzengarde Schöning, die den Kids folgten, bereits haben. Einfach Klasse, was die drauf haben.

Keiner sitzt mehr auf dem Stuhl

Das gilt auch für die Sälzer Garde, die mit ihrem Garde- und Showtanz dafür sorgte, dass keiner mehr auf dem Stuhl saß und der Beifall nur so prasselte.

Etwas ruhiger, aber dafür heiter, ging es dann mit einem Gast aus Hörste weiter. Herta, so ihr Name, hatte viel zu erzählen über ihrem Gatten Bernd.

Kaum hatte sich das Männerballett aus Salzkotten auf der Bühne im Heimathaus ausgetobt, erklommen die wilden Hilden die Showfläche. Der Wilde Westen war mit dem Stamm der Squaws aus dem Umland ins Heimathaus eingerückt. Einen weiteren Kracher lieferten dann die jungen Damen der Tanzgruppe Want 2 Step mit ihrem tollen Showtanz.

Akrobatisch, tänzerisch, grazil bis rustikal

Da bekanntlich das Beste zum Schluss kommt, war man natürlich gespannt, was die Peckeleckboys in diesem Jahr zu bieten hatten. Und die Mantinghausener Männertanzgruppe zog wieder alle Register. Akrobatisch, tänzerisch, grazil bis rustikal, choreografisch vom Feinsten: Das Volk tobte und das Heimathaus bebte. Gefeiert wurde auch nach dem Bühnenprogramm – und zwar kräftig.

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