Dekanatsreferent Werner Tarrach nimmt Abschied nach 36 Berufsjahren Im Pulli und mit Strohhut in den Ruhestand

Salzkotten (WB/sh). Nach 36 Jahren im kirchlichen Dienst zieht sich Dekanatsreferent Werner Tarrach aus dem Berufsleben zurück. Zu einem Wortgottesdienst in der Pfarrkirche St. Johannes Enthauptung in Salzkotten kam sehr viele Besucher, die Tarrach in all’ den Jahren beruflich und auch privat begleitet haben.

Begleiteten Werner Tarrach in den Ruhestand (von links) Dechant Bernd Haase, Dekanatsreferentin Manuela Stockhausen, Werner Tarrach, Gemeinde- und Erwachsenenpastoral Stephan Lange, Dekanatsjugendseelsorger Michael Melcher und Bürens Pfarrer Peter Gede.
Begleiteten Werner Tarrach in den Ruhestand (von links) Dechant Bernd Haase, Dekanatsreferentin Manuela Stockhausen, Werner Tarrach, Gemeinde- und Erwachsenenpastoral Stephan Lange, Dekanatsjugendseelsorger Michael Melcher und Bürens Pfarrer Peter Gede. Foto: Helmut Steines

In den vergangenen elf Jahren leitete er die Verwaltung des Dekanats Büren-Delbrück, begleitete dort auch die Pfarrgemeinderäte und wirkte in vielen Ausschüssen und Gremien mit. Vorher fungierte er als Bildungsreferent bei der Kolpingsfamilie. Sein Berufsleben hatte Tarrach als Dekanatsreferent für die katholische Jugend im Dekanat Dortmund begonnen. Bei einem anschließenden Empfang im Pfarrzentrum ließen die Laudatoren noch einmal das Wirken Werner Tarrachs Revue passieren, begleitet von viel Beifall.

Tarrach in seiner Abschiedsrede: »Wenn ich auf 36 Jahre Dienst im Erzbistum zurückblicke, dann bleibt die Gewissheit, dass ich Kirche vielfältig mitgestalten konnte. Auch wenn nicht alles so schnell zum Ergebnis führte, wie ich es mir gewünscht habe. Zwei Vorbilder haben meine Arbeit und mein Leben geprägt. Neben Johannes XXIII., dessen Gelassenheit wichtig war, wenn die Pferde mit mir durchgingen, war dies Adolf Kolping, der mir in seinem Tun eine große Hilfe bei meiner Arbeit war.«

Sein besonderer Dank galt Dr. Thomas Witt, mit dem er eine neue Bewegung ins Dekanat brachte, eine gemeinsame Vorliebe für Don Camillo und Pepone sowie für EDV und Bürotechnik pflegte. Leider hätten sie den Konflikt »Abeler – Scharmede« nicht lösen können. Dank galt aber auch seinem Nachfolger Bernd Haase. Ob Struktur der Teamsitzungen, Konferenzen, Leitbild des Dekanates, Pastoraltagungen oder geistliche Begleitung, er habe vorbildliche Arbeit geleistet. Dann zog Tarrach die Jacke aus, streifte einen Pullover über und setzte sich mit der Bemerkung »jetzt genieße ich meinen Ruhestand« einen Strohhut auf.

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