In Salzkotten sind seit März 65 Autos aufgebrochen worden Polizei fahndet nach Serientätern

Salzkotten (WB). In einer Serie von Autoeinbrüchen im Salzkottener Stadtgebiet fahndet die Polizei nach mehreren Tätern. Seit März haben die Unbekannten Diebstähle aus 65 Fahrzeugen verübt. Die letzte Tat wurde in der Nacht zu Freitag letzter Woche angezeigt. Mehrmals berichtete die Polizei über aktuelle Autoeinbrüche.

Symbolfoto.
Symbolfoto. Foto: polizei-beratung.de

Laut den bisherigen Ermittlungen geht die Kriminalpolizei von mindestens vier Tätern aus. Die Autoeinbrecher schlagen immer nachts zu. Sie schleichen durch die Straßen und schauen in Autos, um Beute zu entdecken ­– Dinge, die von außen sichtbar im Innenraum liegen.

Manchmal finden sie nicht verschlossene Autotüren vor und nutzen die günstige Gelegenheit. Ansonsten wird eine Scheibe eingeschlagen, in das Auto gegriffen und das Diebesgut herausgeholt. Sie stehlen Kleidung, Brillen, Taschen, Portmonees, mobile Navigationsgeräte, Handys und ähnliches. Der Beutewert ist meistens eher gering. Oftmals liegt der Schaden am Fahrzeug darüber. Die Polizei schätzt den Gesamtschaden bislang auf 12.000 bis 15.000 Euro.

Neben der eigenen Aufklärungsarbeit setzt die Polizei auf Hinweise aus der Bevölkerung. So haben einige Informationen von Zeugen wesentlich zum jetzigen Ermittlungsstand beigetragen. Um die Serie abschließend zu klären, können weitere Zeugenhinweise hilfreich sein. Deswegen bittet die Kripo, verdächtige Beobachtungen unverzüglich per Notruf 110 zu melden.

Zur Vermeidung von Autoeinbrüchen oder Diebstählen aus Fahrzeugen rät die Polizei, keine Wertsachen im Auto zurückzulassen. Selbst ein sichtbar deponiertes Brillenetui oder eine Jacke könnte die Täter dazu veranlassen, eine Scheibe einzuschlagen.

Weitere Informationen und Tipps zum Thema sind im Internet eingestellt.

Kommentare

Fahrzeugeinbrüche

Wenn das ganze seit März läuft verstehe ich einfach nicht, warum die Täter nicht längst gefasst sind. Man sollte mal Tag und Nacht den Einsatz konzentrieren, anstatt heute schon darüber nachzudenken, wo morgen die nächsten Blitzer positioniert werden sollen.

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