Przemysl und die Diskiminierungs-Debatte: Paderpride-Sprecher Ecki Steinhoff äußert sich zur Situation
„Auch Paderborn hat Nachholbedarf“

Paderborn -

Werden in Paderborns polnischer Partnerstadt Przemysl Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung diskriminiert? Diese Frage hatte im vergangenen Sommer in Paderborn im politischen Raum hohe Wellen geschlagen. Anstatt die Freundschaft ruhen zu lassen, beschloss der Rat im Juni, das Gespräch zu suchen. Doch die Kontaktaufnahme erweist sich als schwierig. Von Ingo Schmitz
Montag, 12.04.2021, 01:00 Uhr
Veröffentlicht: Montag, 12.04.2021, 01:00 Uhr
Ecki Steinhoff präsentiert die Regenbogenfahne als Zeichen für Toleranz und Akzeptanz der Vielfalt der Lebensformen Foto: Ingo Schmitz
Ursache der belasteten Beziehungen war eine Erklärung, die der Stadtrat von Przemysl abgegeben hatte. Demnach sei die sexuelle Aufklärung von Schülern nicht vereinbar mit den Forderungen der LGBT-Organisationen. LGBT steht für lesbisch, schwul, bisexuell und transgender. In Paderborn wurde diese Erklärung als diskriminierend eingestuft, da sich zeitgleich bereits 95 weitere polnische Gemeinden zur LGBT-freien Zone erklärt hatten. Der Bürgermeister der Partnerstadt, Wojciech Bakun, betonte hingegen, dass in Przemysl „niemand – aufgrund welcher Kriterien auch immer – diskriminiert“ werde. Er warf den Paderbornern vor, mit der hier geführten Diskussion dem Ruf der Stadt und der Menschen in Przemysl zu schaden. „Mehrere Versuche seitens der Stadt Paderborn, zwischenzeitlich Kontakt zu der LGBT-Bewegung in Przemysl zu bekommen, liefen bislang ins Leere.
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