Video-Beratung und bargeldlose Bezahlverfahren weiter auf dem Vormarsch
Deutsche Bank in Paderborn wächst deutlich

Paderborn -

Die Deutsche Bank in Paderborn ist im Corona-Jahr 2020 trotz beispielloser Herausforderungen deutlich gewachsen. Das teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Das Geschäftsvolumen, also die Summe aus Krediten, Einlagen und Depotvolumen, betrug zum 31. Dezember 2020 in Paderborn 819 Millionen Euro.

Dienstag, 06.04.2021, 22:31 Uhr aktualisiert: 07.04.2021, 07:34 Uhr
Das Foto zeigt (von links): Michael Vollmer, Leiter Firmenkunden der Deutschen Bank in Ostwestfalen, und Alexander Liebau, Filialdirektor der Deutschen Bank in Paderborn. Foto: Deutsche Bank

Im Vergleich zum Vorjahr stieg das Geschäftsvolumen um 2,5 Prozent.

Alexander Liebau, Filialdirektor der Deutschen Bank in Paderborn: „Wir waren und sind für unsere Kunden da, wenn sie uns am meisten brauchen. Das honorieren die Paderborner auf allen Geschäftsfeldern. Im Berichtsjahr konnten wir unsere langjährigen, sehr engen Beziehungen weiter vertiefen und unsere Kundenbasis weitgehend stabil halten.“

Für den erhöhten Beratungsbedarf habe sich im Geschäft mit privaten Kunden neben der Filiale vor allem die Videoberatung für klassische Bankprodukte wie Konto, Privatkredit oder die Baufinanzierung etabliert. Sie ermögliche das persönliche Gespräch mit dem Bankberater per Video auch außerhalb der Filial-Öffnungszeiten.

Die Mobile-App der Bank sei mittlerweile der am meisten genutzte digitale Zugangsweg zur Bank; sie verzeichnete demnach einen Zuwachs bei den Nutzer- und Zugriffszahlen von 35 Prozent. Zudem wurden 2020 beträchtliche Investitionen in eine neue Telefontechnologie in den regionalen Beratungscentern der Deutschen Bank getätigt. „Unsere regionalen Beratungscenter verzeichneten im Jahr 2020 im Vergleich zum Vorjahr 24 Prozent mehr Produktabschlüsse über Video und Telefon“, so Alexander Liebau. „Unser Filialgeschäft bleibt das Rückgrat, aber bei den digitalen Zugangswegen werden wir weitere, zum Teil deutliche Zuwächse sehen.“ Die bargeldlosen Bezahlverfahren hätten auch durch den besseren Infektionsschutz im Vergleich zum Bargeldverkehr einen kräftigen Schub erhalten und sich bei den Kunden der Deutschen Bank Paderborn durchgesetzt. „Dabei wird auch das kontaktlose und mobile Bezahlen per Smartphone immer beliebter“, sagt Liebau.

Auf der Kreditseite standen im Geschäftsjahr 2020 Investitionen „rund ums Wohnen“ im Vordergrund. Trotz eines starken Einbruchs der Börsen im ersten Quartal 2020 verzeichneten die Kunden in ihren Wertpapierdepots zum Jahresende Wertsteigerungen. Das Depotvolumen habe sich bei der Deutschen Bank in Paderborn zum 31. Dezember 2020 im Vergleich zum Vorjahr um 8,3 Prozent auf 233 Millionen Euro deutlich erhöht. Das Einlagenvolumen insgesamt betrug in Paderborn 358 Millionen Euro – ein Plus von 2,8 Prozent.

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