Dr. Martin Vischedyk nach mehr als 36 Jahren im Paderborner St.-Vincenz-Krankenhaus verabschiedet
Zum Ehrenvincentiner ernannt

Paderborn -

Abschied im St.-Vincenz-Krankenhaus: Nach mehr als 36 Jahren verabschiedete sich Dr. Martin Vischedyk, Ärztlicher Leiter der Sektion Dialyse und Nephrologie, in den Ruhestand. Zusammen mit Prof. Dr. Jobst Greeve (Chefarzt der Medizinischen Klinik I) etablierte er aus einer Sektion eine eigenständige Klinik – die Medizinische Klinik III. Die Klinik deckt seit jeher sämtliche Diagnose- und Therapieverfahren für Nierenerkrankungen auf dem neuesten Stand der Wissenschaft ab.

Mittwoch, 07.04.2021, 03:00 Uhr
Dr. Martin Vishedyk verabschiedete sich in den Ruhestand (von links): PD Dr. Alexander Weidemann (Chefarzt Medizinische Klinik III), Sr. Bernadette M. Putz (Geschäftsführerin), Dr. Josef Düllings (Hauptgeschäftsführer), Prof. Dr. Jobst Greeve (Chefarzt Medizinische Klinik I), Sigrid Vischedyk und Dr. Martin Vischedyk, Marion Schwerthelm (Pflegedirektorin), Jürgen Thau (Kaufmännischer Geschäftsführer) und Dr. Martin Baur (Ärztlicher Direktor). Foto: St.-Vincenz-Krankenhaus

Dass der Facharzt für Innere Medizin und Nephrologie während seiner Zeit im St.-Vincenz-Krankenhaus viel bewegt hat, bestätigten die Worte seiner Kollegen zum Abschied: „Dr. Vischedyk ist ein echter Vincentiner. Neben seinem umfassenden medizinischen Wissen zeichnete er sich vor allem durch Bodenständigkeit und Einfühlungsvermögen aus.“

Seine Kollegen beschrieben ihn zudem als „leuchtendes Beispiel“, denn bei Dr. Vischedyk stand der Patient als Mensch immer an allererster Stelle. Dem „Chefarzt der Herzen“ wurde daher eine besondere Ehre zu teil: Schwester M. Katharina Mock, Generaloberin der Vincentinerinnen, ernannte Dr. Martin Vischedyk sogar zum „Ehrenvincentiner“. Es gebe nur wenige Menschen wie ihn, die nach der Maxime des heiligen Vincenz „Liebe sei Tat“ ihr Leben ausrichten.

Als Dr. Vischedyk im Jahr 1985 aus dem Münsterland nach Paderborn kam, waren freie Stellen für Ärzte rar gesät. „In Paderborn erhoffte ich mir eine langfristige Perspektive. Ich fing zunächst in der Neurologie an – Nephrologe wollte ich eigentlich nie werden“, gibt der ehemalige Sektionsleiter schmunzelnd zu. In seiner Facharztausbildung in den Augusta-Kliniken in Bochum lernte er schließlich das spannende Spektrum der Nephrologie kennen. Im Jahr 1996 kehrte er in das St.-Vincenz-Krankenhaus zurück und entwickelte die Sektion Dialyse und Nephrologie innerhalb der Medizinischen Klinik I weiter.

Ein Nachfolger ist bereits gefunden und seit Februar im Dienst: PD Dr. Alexander Weidemann rückt nun als Chefarzt der Medizinischen Klinik III nach und wird die Klinik weiter ausbauen. Vischedyk gesteht: „Ich gehe mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Die Patienten und geschätzten Mitarbeiter werde ich sehr vermissen.“ Nun sei genügend Zeit, sich um Haus und Hof zu kümmern. Denn die zweite Leidenschaft des Mediziners ist die Landwirtschaft.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7903303?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2198384%2F2198401%2F2512560%2F
Heftiger Schlagabtausch über Corona-Notbremse im Bundestag
Kanzlerin Angela Merkel möchte im Bundestag die Corona-Notbremse beschließen.
Nachrichten-Ticker