Die Osterpostkarten im Paderborner Stadt- und Kreisarchiv erzählen viel über die jeweilige Zeit
Mal kitschig und mal kriegerisch

Paderborn -

Früher bedeutete Ostern einen Einschnitt für die Menschen. Die Schulzeit endete, mit Lehre oder Studium begann ein neuer Lebensabschnitt. An diesen bedeutsamen Moment erinnern im Stadt- und Kreisarchiv Paderborn die Osterpostkarten. So wie die aus dem Jahr 1912, auf der ein entspannter junger Mann zu sehen und die Zeile „Freiheit, die ich meine“ zu lesen ist. Von Dietmar Kemper
Samstag, 03.04.2021, 09:16 Uhr
Veröffentlicht: Samstag, 03.04.2021, 09:16 Uhr
Ei, Lamm, Küken, Hase: Darf es noch ein bisschen mehr Kitsch sein?
„Es gibt von Schülern handgefertigte Osterpostkarten, die dann vervielfältigt wurden“, erzählt der Archivar Andreas Gaidt. Die Zeiten haben sich seit den Sechziger Jahren geändert: Inzwischen haben Schülerinnen und Schüler über Ostern „nur“ frei und müssen anschließend wieder zurück in die Klassen. Osterpostkarten sind für Andreas Gaidt und den Leiter des Archivs, Wilhelm Grabe, „Beifang“. Das Sammeln gehört nicht zu ihrem Auftrag, aber wenn die beiden auf Postkarten stoßen, werfen sie die nicht weg, weil das zu schade wäre. „Menschen bringen uns Päckchen vorbei, in denen sich auch immer wieder Postkarten befinden“, sagt Wilhelm Grabe.
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