Planungsbüros stellen ihre Testentwürfe für das Zukunftsquartier in Paderborn vor
Kasernengebäude sollen bleiben

Paderborn -

Einen Kahlschlag wird es auf dem Areal der Barker-Kaserne zwischen der Driburger Straße, dem Piepenturmweg und dem Berliner Ring nicht geben. Alle drei Planungsbüros wollen den Gebäudebestand im neuen Zukunftsquartier Paderborns zeitlich nutzen, umnutzen und wiederverwenden. Von Dietmar Kemper
Freitag, 02.04.2021, 08:19 Uhr
Veröffentlicht: Freitag, 02.04.2021, 08:19 Uhr
Die ehemalige Barker-Kaserne ist die größte Konversionsfläche im Osten der Kernstadt. Bürgermeister Michael Dreier sieht darin eine „gigantische Chance“. Foto: Jörn Hannemann
Außerdem möchten sie den Autoverkehr möglichst heraushalten und Fahrzeuge zum Beispiel in Nachbarschaftsgaragen oder sogenannten Mobility Hubs verschwinden lassen. „Wir denken immer noch sehr in autogerechten Städten, dabei stehen Autos in 95 Prozent der Zeit still und verbrauchen Fläche“, sagte Inga Zielonka von Karres en Brands am Mittwochabend. Das niederländische Büro stellte genauso seine Testplanung für das 54 Hektar große Areal vor wie Adept aus Dänemark und Cityförster aus Hannover. Wenn es nach Inga Zielonka geht, soll das Zukunftsquartier ein „städtisches Dorf“ werden – mit lokaler Produktion und Materialien, mit Gemeineigentum, Wohnmöglichkeiten für alle, mit grünen Dächer und Fassaden und Freiraum für heimische Tiere.
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