Halbjahresbilanz der Agentur für Arbeit: Im Kreis Paderborn sind 773 Jugendliche noch nicht versorgt
Ausbildungsmarkt bereitet Sorgen

Paderborn -

Der Ausbildungsmarkt im Kreis Paderborn bereitet der Agentur für Arbeit weiterhin große Sorgen. Wie aus der erstmals veröffentlichen Halbjahresbilanz hervorgeht, ist sowohl die Zahl der Bewerber für Ausbildungsstellen als auch die der Ausbildungsplätze im Kreis Paderborn weiter rückläufig. Von Matthias Band
Donnerstag, 01.04.2021, 03:05 Uhr
Veröffentlicht: Donnerstag, 01.04.2021, 03:05 Uhr
Großer Bedarf an Auszubildenden herrscht derzeit in der Pflegebranche. Foto: dpa
Stand Ende März wurden demnach bei der Agentur für Arbeit 1431 Bewerber registriert. Das sind 5,2 Prozent weniger als im März 2020. OWL-weit hat die Zahl der Bewerber sogar um 9,4 Prozent abgenommen. Die Zahl der Ausbildungsstellen ging im Kreis um 104 auf jetzt 1530 zurück, was einem Minus von 6,4 Prozent entspricht. Damit sieht es im Kreis im Vergleich zum Regierungsbezirk Detmold deutlich schlechter aus. OWL-weit stieg das Lehrstellenangebot leicht um 0,4 Prozent. „Wir sehen hier im Kreis Paderborn die Auswirkungen der Corona-Pandemie. Wirtschaftliche Krise und Schulschließungen hatten und haben einen großen Einfluss auf beide Seiten“, sagt Heinz Thiele, Leiter der Arbeitsagentur Paderborn. Zwar müsse berücksichtigt werden, dass es bis zum Ausbildungsstart noch Zeit sei und sich bis dahin noch einiges tun werde.
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