Im Auftrag des Abfallentsorgungs- und Stadtreinigungsbetriebs Paderborn
Wertstofftonnen werden analysiert

Paderborn -

Seit Einführung der Wertstofftonne im Jahr 2016 werden in Paderborn Verpackungen, die bei dualen Entsorgungssystemen wie dem Grünen Punkt lizenziert wurden, gemeinsam mit anderen Kunststoffen und Metallen gesammelt, die keine Verpackungen sind. Um das Verhältnis zwischen Verpackungen und Nicht-Verpackungen in den Wertstofftonnen zu ermitteln, führt die Cyclos GmbH in der kommenden Woche im Auftrag des Abfallentsorgungs- und Stadtreinigungsbetriebs Paderborn (ASP) Abfallanalysen durch.

Freitag, 05.03.2021, 09:29 Uhr aktualisiert: 05.03.2021, 19:38 Uhr
Die Tonneninhalte werden in lizensierte Verpackungen (links) und Nicht-Verpackungen (rechts) sortiert. Foto: ASP

Dazu wird ein Teil der am Montag, 8. März, bereitgestellten Wertstofftonnen in ein separates Sammelfahrzeug entleert und am Zentralen Bau- und Betriebshof von Cyclos-Mitarbeitern sortiert. Dr. Dietmar Regener, stellvertretender Betriebsleiter des ASP, erwartet als Ergebnis eine Verschiebung der beiden Stoffströme: „Die letzte Untersuchung liegt schon einige Jahre zurück, das Konsum- und Entsorgungsverhalten hat sich seitdem geändert. Wir gehen davon aus, dass sich mehr Verpackungen in der Wertstofftonne befinden, als bisher. Wir sind gespannt, ob sich diese Vermutung bestätigt.“

Die Ergebnisse der Analyse werden Bestandteil von Verträgen, die der ASP derzeit mit den dualen Entsorgungspartnern verhandelt. Dietmar Regener betont, dass bei den Analysen keine Rückschlüsse auf einzelne Haushalte gezogen werden können.

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