Im Vergleich zum Februar des Vorjahres sind im Kreis Paderborn 10,7 Prozent mehr ohne Arbeit
Zahl der Arbeitslosen gestiegen

Paderborn -

Die Zahl der Arbeitslosen ist im Kreis Paderborn im Februar gestiegen. Insgesamt waren 10.245 Personen arbeitslos gemeldet. Verglichen mit den Zahlen des Vormonates sind dies 82 Personen oder 0,8 Prozent mehr. Im Vergleich zum Februar des Vorjahres steigt die Zahl der Arbeitslosen um 987 Personen beziehungsweise 10,7 Prozent.

Mittwoch, 03.03.2021, 00:04 Uhr aktualisiert: 03.03.2021, 12:08 Uhr
Im Monat Februar waren im Kreis Paderborn 10.245 Menschen arbeitslos gemeldet. Foto: Oliver Schwabe

Die Arbeitslosenquote beträgt im Februar 5,9 Prozent. Vor einem Jahr belief sie sich auf 5,3 Prozent (+0,6 Prozentpunkte). „Im Februar verzeichnen wir einen leichten Anstieg der Arbeitslosigkeit im Kreis Paderborn. Keine typische, aber auch keine sehr untypische Entwicklung für einen Februar“, sagt Heinz Thiele, Leiter der Paderborner Arbeitsagentur, der insgesamt eine „größtenteils konstante Entwicklung“ am Arbeitsmarkt sieht. Er fügt hinzu: „Das bedeutet nicht, dass die Pandemie keine Auswirkungen auf dem Arbeitsmarkt hatte und hat. Gerade in den Kurzarbeiterzahlen und der Arbeitslosigkeit im Vorjahresvergleich sehen wir die Effekte.“

So wurden im Februar (Stand 24. Februar) von Unternehmen aus dem Kreis Paderborn 262 Anzeigen über Kurzarbeit eingereicht. In diesen Anzeigen sind 3137 Personen als potenziell von Kurzarbeit betroffene Mitarbeiter benannt. Im Vergleich zum Vormonat sind das 50 Anzeigen und 315 Personen weniger.

Deutlicher Anstieg bei den Jugendlichen

Aber auch in der Struktur der Arbeitslosenverteilung zeigen sich Auswirkungen: So gibt es beispielsweise einen deutlichen Anstieg der Arbeitslosigkeit in der Personengruppe der Jugendlichen, der auf beendete Ausbildungen ohne Übernahme zurückzuführen sein könnte. 969 Arbeitslose sind im Berichtsmonat im Kreis Paderborn nämlich unter 25 Jahre alt. Im Vormonat waren dies noch 88 weniger und im gleichen Monat des Vorjahres 108 weniger arbeitslose junge Menschen. Die prozentuale Veränderung beläuft sich somit auf +10,0 Prozent zum vorherigen Monat beziehungsweise +12,5 Prozent im Vorjahresvergleich.

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