Wirbel um die Ausschussbesetzung durch Mitarbeiter von Westfalenwind
Volt wirft Parteigründer Lügen vor

Paderborn -

Der Wirbel um die Ausschussbesetzung durch Mitarbeiter von Westfalenwind durch die neue Ratsfraktion FBI/Volt geht weiter: In einer Stellungnahme greift der neue Ortsvorsitzende von Volt Paderborn, Felix Lücke, seinen Vorgänger und Mitbegründer der Ortsgruppe, Thomas Mertens, scharf an. Der hatte die Partei nach eigenen Angaben im Streit verlassen.

Montag, 01.03.2021, 01:45 Uhr aktualisiert: 03.03.2021, 18:13 Uhr
Thomas Mertens. Foto: Oliver Schwabe

„Aus persönlichen Gründen“ wolle Mertens der jungen Partei schaden und schrecke dabei auch „vor massiven Unwahrheiten“ nicht zurück, heißt es in der Stellungnahme. Volt sei „im höchstem Maße enttäuscht über seine Äußerungen“. Als damaliger Ortsvorsitzender habe Mertens „schon im Sommer aktiv einige Mitarbeiter des Unternehmens Westfalenwind wohlwollend aufgenommen“. Seine Behauptung, die Liste sei gegen seinen Willen aufgestellt worden, sei nicht zutreffend, da er zu dem Zeitpunkt schon vier Wochen kein Mitglied von Volt mehr gewesen sei.

Ebenso falsch sei seine Aussage, es seien mittlerweile „mehrere Mitglieder ausgetreten“. Lediglich ein weiteres Mitglied neben Mertens habe die Partei verlassen, andere hätten sogar ihre Arbeit wieder aufgenommen. Aus Sicht von Volt sei die Entscheidung des Hauptausschusses, die Liste der sachkundigen Bürger abzulehnen, juristisch fragwürdig. Die Partei begrüße die Prüfung durch die Verwaltung. „Die Integrität der Bürger in Zweifel zu ziehen, bevor sie ihre Arbeit überhaupt aufnehmen konnten, verurteilen wir zutiefst.“

Der Vorwurf, die Fraktionsbildung mit der FBI sei ohne Mitgliederversammlung beschlossen worden, sei falsch. Richtig sei, dass das Votum in einem Team-Meeting, in dem eine Mehrheit der Volt-Mitglieder zugegen war, einstimmig gefällt worden sei.

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